Dating and love

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Dating und Liebe: 
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Dating Beziehung Liebe lizenzfreie Bilder
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Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern. Die Bilder haben eine Seele und Emotionen

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern

nicola katharina dr. leffers

The images are amazing, so varied. I use them in videos, presentations and websites. Thank You.

I love the 3d Man so much I have to see them in all kinds of poses.

Alan

I really like the white man pictures, because they look cute and they speak to you even without the facial expression. I have used them in a personal reflection I had to write for my study, as a marker for the different items I had to reflect on.

he is cute!

Simone

Liebe Peggy, lieber Marco.
Danke für eure tollen Bilder. Die Männchen sind super.
Sie werden in meinen Webinaren besondere Beachtung bekommen. Weiter so.
Ihr seid Spitze!

Volker Pukrop

Ich finde die Bilder einfach super, d.h. sie können perfekt z.B. in internen Schulungspräsentationen eingesetzt werden.

...sie so graziös wirken, die Messages super transportieren ohne aufdringlich zu wirken.

Raimund Matosic

Eure Männchen habe ich mir gleich alle auf meiner Platte gespeichert und werde sie wohl als eine Art Maskottchen in unseren Flyern und EPaper Katalogen einsetzen wenn ich PDF endlich schön und gut erstellen kann. Genau das was ich gesucht habe und daher habe ich auch gerne gespendet auch wen ich sie wahrscheinlich erst in Monaten mal nutzen werde.

Ich liebe die 3D Männchen so sehr, weil sie einfach knuffig und aussagekräftig sind und in viele Lebenslagen / Produkte rein passe

Horst Engels

Die 3Dmen sind vielfältig einsetzbar. Ich nutze Sie vor allem im Qualitätsmanagement (u.a. für Powerpoint-Präsentationen).

...weil sie durch ihre Gestaltung in die unterschiedlichsten (sowohl privat als auch geschäftliche) Präsentationen eingebaut werden können!

Uwe Jendrollik

Die Bilder sind qualitativ, sehr anschaulich und zudem extrem günstig. Außerdem finde ich die offene Lizenzform CC0 klasse.

In erster Linie werden die Bilder auf unseren Blogs eingesetzt.

Bisher gab es rundum nur positive Meinungen zu unseren Bildern.

Damian

Ich finde diese Idee einfach toll und ich verwende sie nicht nur für die Webseite, sondern auch für unsere Ankünder-Plakate

Ich liebe diese 3D Männchen so sehr, weil sie einfach Aussagekräftig sind und wirklich toll gemacht.

Josef Hofmarcher

Die Bilder werden in einem Blog-Beitrag zum Thema Teamwork verwendet. Falls Sie schauen mögen - Hier der Link:
http://www.berlinerteam.de/blog/

Vergnügte Grüße nach Dortmund

Kassandra Knebel

Die Bilder sind einfach spitze und stellen jede mögliche Situation dar. Ich nutze die Bilder für Präsentationen in der Schule und damit werden sie immer zum Hit vor meinen Klassenkameraden. Es lockert die Stimmung auf und man kann Ding oder Prozesse sehr gut und leicht verständlich darstellen.

ich damit immer Top Präsentationen hinbekomme und zum Star der Klasse werde. Selbst die Lehrer sind beeindruckt.

Sonja Frick

Hey, Bilder sind m.E. die einfachste Form der Kommunikation. Mit Bildern ist es möglich viele Emotionen und Situationen zu transportieren als mit Sprache selbst. Ich fand es zum einen toll, dass ihr die Bilder mit den 3 D Männchen kostenlos zur Verfügung gestellt habt, zum anderen, da ich viel mit Powerpoint und Visio arbeite und auch sehr gerne kreativ bin, weiß ich wie schwer es ist Bilder in dieser Qualität, Form und Sprache zu entwicklen. Und das fand ich musste mit einem "Kaffee" belohnt werden ;-)

Sie sind einfach bezaubernd :-)

stathi

Looking for a way to unify my Catagory Pictures on my Website. With the different posies I can have a more jelling website instead of un-similar Pictures to represent Categories in my store.

Using them as Thumbnails and Icons for Website Store.

Let you Know when i get them up and hopefully start seeing more traffic, still have some issues to fix.

ChizBiz Company

Ich finde für viele Gelegenheiten und Lebenssituationen genau die richtigen 3D Männchen. Ich benutze Sie für Präsentationen, Meditationen, Exerzitien im Alltag, Gemeindenachrichten

... weil sie ganz oft ohne Worte "den Nagel auf den Kopf treffen"

Annette Brautmeier

Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3D-Männchen sind einfach toll und geben vielen meiner Webseiten und Blogbeiträge den richtigen Pfiff, so dass sie auf den ersten Blick die Emotionen ansprechen.

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil ich durch ihre Vielgestaltigkeit eine einheitliche bildliche Optik erhalte, aber trotzdem viele verschiedene Dinge ausdrücken kann. Es ist schon faszinierend, wie sie ohne Gesicht die vielen verschiedenen Emotionen und Situationen ausdrücken können.

Gudrun Dara Müller

Thank you for the wonderful pictures! I love your style and use your images all the time!

Natasha Daniels

I love your images! Especially the 3D people. As a virtual assistant I am going to name them Victor and Vera, the Virtual Assistants. They really added to my presentation and I will use them again in the future.

I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too.

Happy travels and I wish you a lovely day!

Best wishes

Claire

Claire Jury

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für die Zukunft.

Johannes Sandkamp

Weil diese zu meine meinem Thema auf de Website super gut passen. Ich finde alle Bilder von euch sehr gelungen mit diesen Menschen.

Ich habe sie unter meiner Rubrik Tierbetreuung auf meiner Homepage integriert.

Sehr schön.

Kristin

I really love your images!

As a dj/producer, I used your images to create some powerful cover art and social banners. I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too. Happy travels and I wish you a lovely day!

My customers and my followers love the work I did thanks to your beautiful pictures. Best wishes Gianfranco

Gianfranco

Hallo Peggy, Hallo Marco,
Danke für Eure super Bilder. Die Männchen sind prima und vor allem gibt es zu jedem Anlass eines! Verwende diese sehr gerne! Weiter so, freut mich sehr, Ihr seit super!

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Hallo Peggy und Marco! Ich bin total begeistert von euren Bildern und im Zuge meines Studiums helfen mir vor allem die weißen Männchen unglaublich viel weiter. ICH STEH TOTAL AUF SIE! Danke, dass ihr so viele schöne Fotos und Bilder zur Verfügung stellt. Meine Präsentationen sehen damit viel schöner aus :) lg Sabine aus Wien

Sabine Angelo

Hallo Peggy and Marco, Vielen Dank for making life easier by creating fun images for hard to convey concepts.

Cheers, Cecilia

Cecilia Wandiga

Sie sind einfach putzig und attraktiv gestaltet. Ich benutze Sie hauptsächlich als Design fuer T-shirts.

Sie sich gut eignen zu jedem Anlass, und die Motive so herrlich gemacht sind.

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Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil sie lustig sind und genau die Situation widerspiegeln können, die man beschreiben möchte.

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Die Schreibstube Rede-Text-Biografie T.Köllner, sagt: Danke!
Auf den Punkt, ohne unnötigen Schnickschnack, grafisch griffig und feinkonturiert.

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Ob im Namen der Freiheit oder auf der Homepage: Eure Grafiken sind immer ein feiner Akzent der Blicke zieht.

Vielen Dank für eure Grafiken!
Mit herzlichen Grüßen
Schreibstube Rede-Text-Biografie Tay Köllner

Tay Köllner

Liebe Peggy, lieber Marco.
Vielen, vielen Dank für die tollen Bilder.
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Liebe Grüße Johanna

Johanna Fleischmann

I downloaded the Buddist and temple pictures of Thailand, which it cues to the natural Thai traditional places and that pics were cleared and focused, can be improvising about esthetic history.

Thank you that you created and shared the countries' culture pictures, the saveral pictures can cue to social life and city life which we can touch their life feeling.

N/A

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quality and simplicity of graphics and they are refreshingly free. Important for small business or teachers

I will be using them in a course project I am currently completing

Dont know yet will let you know

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Your lovely 3Ds are perfect to introduce every contest, to celebrate winners and to brighten every event. The image of the 3Dmen in the olympic circles seems to be made specifically for us. We thank you from the bottom of our hearts We credited your page in our forum (and FBpage too) but we wanted to express our gratitude personally . Thanks again Viola from Olimpiadi Letterarie

Viola from Olimpiadi Letterarie

Vielen herzlichen Dank für die tollen Bilder, besonders die vielfältigen Figuren haben es mir angetan und diese werden bald sich zahlreich auf meiner Website tummeln.

Liebe Grüße

Bettina Kalandra

Hi Peggy and Marco, I really love the funny characters you create, they really create an impact in my presentations! thanks! Pete PS - I've bought you a coffee as a small gesture of thanks!

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Ich liebe die Bilder weil sie so freundlich, lebenswert und aussagekräftig sind.

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Ich liebe 3 DMännchen so sehr, weil sie positiv, freundlich und zu jeder Situation passen

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Auf meinen Webseiten findet Ihr überall die kleinen weißen 3D Männchen! Und warum? Weil die einfach HAMMER sind!

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Es sind meine persönlichen kleinen weißen Helden!

Video zum Testimonial!

Susanne Fritz

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Herzförmiges Icon, rote Linien auf neutralem Hintergrund
Herzform in der Farbe rot als weit verbreitetes Symbol für Liebe

Liebe (über mhd. liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von idg. *leubh- gern, lieb haben, begehren[1]) ist eine Bezeichnung für stärkste Zuneigung und Wertschätzung.

Nach engerem und verbreitetem Verständnis ist Liebe ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person (oder Personengruppe), die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Das Gefühl der Liebe kann unabhängig davon entstehen, ob es erwidert wird oder nicht. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) oder um eine Geistesverwandtschaft handelt (Freundesliebe, Partnerschaft) oder aber um ein körperliches Begehren gegenüber einem anderen Menschen (Eros). Dieses Begehren ist als körperliche Liebe eng mit der Sexualität verbunden, die jedoch nicht unbedingt auch ausgelebt zu werden braucht (vgl. platonische Liebe).

Liebe wird von der zeitlich begrenzten Phase der Verliebtheit unterschieden. „Die erste Liebe, sagt man mit Recht, sei die einzige: denn in der zweiten und durch die zweite geht schon der höchste Sinn der Liebe verloren. Der Begriff des Ewigen und Unendlichen, der sie eigentlich hebt und trägt, ist zerstört, sie erscheint vergänglich wie alles Wiederkehrende“.[2]

Begriffliches

Archetypische Liebhaber Romeo und Julia porträtiert von Frank Dicksee (1884)

Ausgehend von dieser ersten Bedeutung wurde der Begriff in der Umgangssprache und in der Tradition schon immer auch im übertragenen Sinne verwendet und steht dann allgemein für die stärkste Form der Hinwendung zu anderen Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten oder Ideen. Diese allgemeine Interpretation versteht Liebe also zugleich als Metapher für den Ausdruck tiefer Wertschätzung.

Kulturgeschichtlich und historisch ist „Liebe“ ein schillernder Begriff, der nicht nur in der deutschen Sprache in vielfältigen Kontexten und in den unterschiedlichsten Konnotationen verwendet wird. Das Phänomen wurde in den verschiedenen Epochen, Kulturen und Gesellschaften unterschiedlich aufgefasst und erlebt. Jede Zeit und jeder soziale Verband setzt je eigene Verhaltensregeln für den Umgang mit der Liebe. Daher können die Bedeutungsebenen zwischen der sinnlichen Empfindung, dem Gefühl und der ethischen Grundhaltung Liebe wechseln.

Ebenso vielschichtig wie die Bedeutungen der Liebe sind die Bedeutungen der Antonyme. Im Hinblick auf die emotionale Anziehung zwischen Personen ist es der Hass. Im Sinne der Abwesenheit von Liebe kann aber auch die Gleichgültigkeit als Antagonismus angesehen werden. Absoluter Mangel an Liebe führt beim Kind zu Hospitalismus. Fehlentwicklungen der Liebesfähigkeit sind im Sinne des „reinen“ Liebesbegriffes das Besitzdenken (Eifersucht) oder verschiedene Formen der freiwilligen Abhängigkeit bzw. Aufgabe der Autonomie bis hin zur Hörigkeit.

Etymologie

Altgriechisch unterscheidet mehrere verschiedene Sinne, in denen das Wort „Liebe“ verwendet wird. Die alten Griechen identifizierten vier Formen der Liebe: Verwandtschaft oder Vertrautheit (auf Griechisch, Storge), Freundschaft und/oder platonisches Verlangen (Philia), sexuelles und/oder romantisches Verlangen (Eros) und selbstentleerende oder göttliche Liebe (Agape). Moderne Autoren haben weitere Varianten der romantischen Liebe dargelegt. Beim Griechischen (wie bei vielen anderen Sprachen) war es jedoch historisch schwierig, die Bedeutungen dieser Wörter vollständig zu trennen. Gleichzeitig hat der altgriechische Text der Bibel Beispiele dafür, dass das Verb "agapo" die gleiche Bedeutung wie "phileo" hat.

Die lateinische Sprache hat verschiedene Wörter, die dem deutschen Wort „Liebe“ entsprechen. "Amō" ist das grundlegende Verb, das „Ich liebe“, mit dem Infinitiv "amare" (lieben), wie es heute noch auf italienisch verwendet wird. Die Römer benutzten es sowohl in einem liebevollen Sinne als auch in einem romantischen oder sexuellen. Das entsprechende Substantiv ist "amor" (die Bedeutung dieses Begriffs für die Römer wird dadurch deutlich, dass der Name der Stadt Rom – lateinisch: Roma – ein Anagramm für "amor" ist, das in der Antike in weiten Kreisen als geheimer Name der Stadt verwendet wurde) und auch in der Pluralform verwendet wird, um Liebesaffären oder sexuelle Abenteuer anzuzeigen. Dieselbe Wurzel produziert auch "amicus" (Freund) und "amicitia" (Freundschaft, oft zum gegenseitigen Vorteil, womit es manchmal eher „Verschuldung“ oder „Einfluss“ entspricht). Cicero schrieb eine Abhandlung mit dem Titel Laelius de amicitia, die den Begriff ausführlich diskutiert. Ovid schrieb einen Leitfaden zur Datierung mit dem Namen Ars amatoria (Die Kunst der Liebe), der alles von außerehelichen Angelegenheiten bis hin zu überfürsorglichen Eltern behandelt.

Liebe als intersubjektive Anerkennung

Liebe wird häufig als eine auf den freien Willen gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen einander in ihrer Existenz wechselseitig an und fördern sich „zueinander strebend“ gegenseitig.

Liebe wird teilweise als anomisches und entgrenzendes Gegenmodell zu den Beschränkungen, Anforderungen, Funktionalisierungen und Ökonomisierungen der menschlichen Alltags- und Arbeitswelt aufgefasst. Liebe ist kein bewusster oder rationaler Entschluss der Liebenden; gleichwohl ist sie nicht irrational.

Im Sinne des Diskurses der Anerkennung (zum Beispiel John Rawls, Axel Honneth) enthält Liebe die von Hegel betonte „Idee der wechselseitigen Anerkennung“, was ihr ein moralisches Fundament verleiht. Liebe ist daher für Honneth neben dem Recht und der Solidarität eines der drei „Muster intersubjektiver Anerkennung“[3]. Liebe zeichnet sich demnach in Freundschaften und in auf Liebe gegründeten Beziehungen durch emotionale Zugewandtheit und Wohlwollen aus. Das praktische Erleben von Liebe ermöglicht Selbstvertrauen und ist identitätsstiftend. Das heißt, dass im Sozialisationsprozess Forderungen an Identitätsbildung geltend gemacht werden. Zu deren Erfüllung leistet Liebe einen Beitrag, indem einer Person positive Eigenschaften zugeordnet werden und die Persönlichkeit Zustimmung erfährt. Somit bestärkt die durch Liebe erfahrene soziale Anerkennung die Herausbildung einer intakten Identität. Darüber hinaus unterscheidet beziehungsweise erweitert die moralische Grundierung Liebe auch vom reinen Trieb.

Klassifizierungen

Die abendländische Auffassung von Liebe wird von der Dreiteilung der antiken Terminologie geprägt. In der Antike wurden drei Begriffe verwendet, die unterschiedliche Formen von Liebe bezeichneten:

  • Éros – bezeichnet die sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, den Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft;
  • Philía – bezeichnet die Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen;
  • Agápe – bezeichnet die selbstlose und fördernde Liebe, auch die Nächstenliebe und die Feindesliebe, die das Wohl des Anderen im Blick hat.

Die genauen Bedeutungen und Schwerpunkte der Begriffe haben sich im Laufe der Zeit verändert, sodass – im Gegensatz zum ursprünglich Gemeinten – unter „platonischer Liebe“ heute ein rein geistig-seelisches Prinzip ohne körperliche Beteiligung und Besitzwunsch verstanden wird, dem das leiblich-erotische Modell von geschlechtlicher Liebe schroff gegenübergestellt wird.

Im Laufe der Zeiten wurden diese Grundformen der Liebe immer wieder differenziert. So bezeichnet man manchmal die spielerisch-sexuelle Liebe als „ludus“, die besitzergreifende Liebe als mania und die auf Vernunftgründen basierende Liebe als „pragma“. Ein besonderes Liebesverhältnis stellt in theistischen Religionen auch jenes zwischen der erbarmenden Liebe Gottes zu den Menschen und der verehrenden Liebe der Menschen zu Gott dar (Oberbegriff für beides ist Gottesliebe).

In Anlehnung an diese Dreiteilung kann man die Ausprägungen des Phänomens der Liebe in Empfindung, Gefühl und Haltung unterscheiden:

Liebesempfindung

Unter Liebesempfindungen versteht man die primär sinnlichen Liebesgefühle, insbesondere die Verliebtheit und die sexuelle Anziehung. Sie stehen in der Regel in Verbindung mit den beiden anderen Formen der Liebe, können aber auch durch die Wahrnehmung eines fremden Körpers, das heißt durch visuelle, olfaktorische oder taktile Reize ausgelöst werden oder ganz einfach durch den empfundenen Mangel an einem geliebten Gegenüber. Die Liebesempfindung steht in enger Verbindung mit der Sexualität, das heißt sexuellen Wünschen, Bedürfnissen und Handlungen (zum Beispiel dem Geschlechtsverkehr, auch als „Liebe machen“ bezeichnet).

Liebesgefühle

Unter Liebesgefühlen versteht man ein komplexes, vielfältiges Spektrum unterschiedlicher Empfindungen und Haltungen gegenüber verschiedenen Arten möglicher Liebesobjekte, in denen die sinnlich-erotische Komponente nur sekundär von Bedeutung ist. Sie führen zu einer Hinwendung und Zuwendung zum Anderen, dem Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit geschenkt werden.

Sympathie, Freundschaft, Fürsorge und emotionale Liebe sind Erscheinungen, in denen Liebesgefühle eine große Rolle spielen. Ebenso können die kontemplative Liebe (zum Beispiel zur Natur), die aktive sorgende Liebe um den Nächsten (Karitas), die religiöse bzw. mystische Liebe und das Mitleid hierzu gerechnet werden.

Liebeshaltung

Dies bezeichnet die innere Haltung gegenüber der geliebten Person, um ihrer selbst willen zu handeln und durch das eigene Verhalten deren Wohlergehen und Glück zu befördern.

Art des Liebesobjekts

  • Selbstliebe: Selbstliebe wird in der Regel als immer vorhanden angesehen; von einigen auch als die Voraussetzung zur Fähigkeit zum Lieben und zur Nächstenliebe angesehen, wobei nach Auffassung Erich Fromms (1900–1980) Selbstsucht Selbsthass bedeute. Selbstsucht äußere sich in der Liebe durch besitzgieriges Interesse. Fromm behauptete weiterhin, dass zu starke Selbstlosigkeit keine Tugend sei, sondern ein Symptom, durch das unbeabsichtigter Schaden entstehen könne. Körperliche Selbstliebe wird auch als Masturbation ausgelebt, welche die sexuelle Entwicklung fördere.[4] Überhöhte Eigenliebe oder pathologische Eigenliebe wird als Narzissmus bezeichnet.
  • Partnerliebe: Die geschlechtliche Liebe kann in gegengeschlechtliche (Heterosexualität) und gleichgeschlechtliche Liebe (Homosexualität) unterschieden werden und findet oft in Liebesbeziehungen Ausdruck, für die in heutigen europäischen Kulturen das Ideal der Partnerschaft betont wird, vermischt mit dem angeblich höfischen Ideal der romantischen Liebe, das wohl tatsächlich erst der Romantik entstammt. Robert C. Solomon hält die romantische Liebe dementsprechend für nichts, was dem Menschen grundsätzlich inhärent wäre, sondern für ein Konstrukt moderner westlicher Kulturen.[5] In der Gesellschaft hat die eheliche Liebe häufig eine institutionell bedeutsame Rolle und nimmt oftmals Exklusivität für sich in Anspruch (siehe Monogamie). Nicht auf exklusiven Zweierbeziehungen beruhende Liebesmodelle (Polygamie) spielen in außereuropäischen Kulturen und in den letzten Jahrzehnten in seltenen Fällen auch im Westen („Polyamorie“), z. B. in subkulturellen Lebensformen, eine Rolle.
Familiäre Liebe
  • Familiäre Liebe: Neben der partnerschaftlichen Liebe sind insbesondere die Liebe zwischen (engen) Verwandten (Vaterliebe, Mutterliebe, Kindesliebe) und die Freundesliebe in menschlichen Gemeinschaften von größter Bedeutung.
  • Nächstenliebe: Die Nächstenliebe gilt im Sinne von Religion und Ethik primär den Bedürftigen, während die Philanthropie sie zur allgemeinen Menschenliebe ausdehnt (vgl. Menschlichkeit). Die Feindesliebe ist eine im Neuen Testament auf Feinde bezogene Nächstenliebe, die oft als christliche Besonderheit gilt, aber auch in anderen Religionen vorkommt – so zum Beispiel im hawaiischen Hoʻoponopono, bei dem sie sich als „den anderen loslassen“ ausprägt. Ein weiteres Konzept ist das Konzept der Fernstenliebe.[6][7]
  • Objekt- und Ideenliebe: Insbesondere in jüngerer Zeit ins Zentrum gesellschaftlicher Begriffe gerückt sind in westlichen Kulturen auch Tierliebe oder die Liebe zur Natur. In der weitesten sprachlichen Auslegung „liebt“ man darüber hinaus seine Hobbys oder Leidenschaften und kann diese dann auch als Liebhaberei oder Vorlieben bezeichnen. Auch Ideale können demnach geliebt werden, etwa durch den Begriff „Freiheitsliebe“ dargestellt, aber auch Zugehörigkeiten wie Vaterlandsliebe (Patriotismus).
  • Gottesliebe: Eine besondere Rolle nimmt die Gottesliebe ein, in ihrer allgemeinen Form die in verschiedenen (keinesfalls allen) Religionen vorausgesetzte Liebe Gottes zu seiner Schöpfung und insbesondere dem Menschen. Der gleiche Begriff bezeichnet auch die Liebe zu einem Gott.
  • „Objektlose Liebe“: Liebe als Grundhaltung benötigt für christliche Mystiker wie Meister Eckhart kein Objekt. Liebe wird hier als bedingungsloses Öffnen verstanden. Der Philosoph und Metaphysiker Jean Émile Charon bezeichnet diese „universale“ Liebe als „Finalität der Evolution“ und „Selbsttranszendenz des Universums“.

Ausdrucksformen

Händehalten als Form der Verbundenheit und Liebe

Liebe, insbesondere Verliebtheit („Verliebtsein“) kann sich nonverbal, etwa durch Blicke, Mimik, Unruhe oder Körperhaltung ausdrücken. Beruht die Liebe auf Gegenseitigkeit, drückt der Mensch sie durch Zärtlichkeiten, insbesondere Küssen und Berührungen wie das Händchenhalten aus. Die körperliche Vereinigung kann dabei als intimste Ausdrucksform der Liebe dienen. Verbale Ausdrucksformen sind in erster Linie Bezeichnungen der oder des Geliebten, meistens in Form von Komplimenten und Koseworten bzw. Kosenamen wie „Liebling“ oder „Schatz“.

Besondere, konventionelle Formen sind die „Liebeserklärung“ oder der Liebesbrief, die auch in der Literatur eine besondere Würdigung erfuhren. Auch Rituale wie die Verlobung oder Symbole wie der Verlobungsring gehören hierzu.

Das Ideal einer „Liebe als Verehrung“ unter Ausschluss einer konkreten körperlichen Beziehung gehört eher in die (Literatur-) Geschichte und fand dort eine besondere Form in der sogenannten „hohen Minne“, ein Begriff, den Walther von der Vogelweide als Gegenbegriff zur „nideren minne“, also der körperlich erfüllten Minne, verwendet. In dieser poetischen Form der Liebe bleibt die „frouwe“ unerreichbar. Für Evangelia Tsiavou enthält die höfische Liebe unter Bezugnahme auf Niklas Luhmann eine stark masochistische Komponente.[8]

Kulturelle Symbole für Liebe

Herz

Grafische Darstellung einer Herzform in der Farbe rot. Mittlere Linienstärke, Fläche nicht farblich ausgefüllt, Hintergrund transparent
Herzform, auch Symbol für Liebe

Die Herzform (♥) ist ein Ideogramm, das die Idee des „Herzens“ in seinem metaphorischen oder symbolischen Sinn als Zentrum der Emotionen, einschließlich Zuneigung und Liebe, besonders der romantischen Liebe, ausdrückt. Das „verwundete Herz“, das die Liebeskrankheit anzeigt, wurde als Herzsymbol dargestellt, das mit einem Pfeil durchbohrt wurde (Amors), oder als Herzsymbol, das in zwei oder mehr Teilen „gebrochen“ wurde.

Die Kombination der Herzform und ihrer Verwendung innerhalb der Herzmetapher entwickelte sich am Ende des Mittelalters, obwohl die Form in vielen epigraphischen Denkmälern und Texten bereits in der Antike verwendet wurde. Mit möglichen frühen Beispielen oder direkten Vorgängern im 13. bis 14. Jahrhundert entwickelte sich im 15. Jahrhundert das bekannte Symbol des Herzens, das die Liebe darstellt, und wurde in Europa im Laufe des 16. Jahrhunderts populär. Seit dem 19. Jahrhundert wird das Symbol oft auf Valentinstags-Karten, Süßigkeitenschachteln und ähnlichen populären Kulturartefakten als Symbol für romantische Liebe verwendet.

Claddagh

Claddagh-Ring

Der Claddagh-Ring (Gaeilge : fáinne Chladaigh) ist ein traditioneller irischer Ring, der für Liebe, Loyalität und Freundschaft steht (die Hände stehen für Freundschaft, das Herz für Liebe und die Krone für Loyalität).

Die Gestaltung und die damit verbundenen Bräuche stammen aus dem gleichnamigen irischen Fischerdorf in Galway. Der Ring, wie heute bekannt, wurde erstmals im 17. Jahrhundert hergestellt. Dieses Symbol wird mit der Legende des Claddagh in Verbindung gebracht, einem Fischerdorf außerhalb der Stadt Galway. Der Legende nach fischte ein junger Mann namens Richard mit anderen Männern aus seiner Familie auf See, als sie von Piraten gefangen und als Sklaven nach Afrika gebracht wurden. Jahre vergingen, viele der irischen Fischer starben und Richard war unglücklich, weil er nur zu seiner Geliebten zurückkehren wollte, die in Irland war. Um seinen Geist aufrechtzuerhalten und die Hoffnung in seinem Herzen zu erhalten, stahl Richard jeden Tag einen winzigen Fleck Gold von seinen Sklavenmeistern in der Goldschmiede, wo er die Feuer pflegte. Jahre vergingen, und mit seinen kleinen Goldstücken konnte er endlich einen Ring anfertigen. Es war seine Hoffnung, dass er trotz allem, was fast unmöglich schien, in sein Dorf zurückkehren und den Ring seiner wahren Liebe schenken würde.[9]

Amor

Lucas Cranach der Ältere: Amor beklagt sich bei Venus, ca. 1525

Amor ist eines der berühmtesten der Liebessymbole. Er wird oft dargestellt als neckisches, geflügeltes Kind mit Pfeil und Bogen. Die Pfeile bedeuten Wünsche und Emotionen der Liebe, und Amor zielt diese Pfeile auf Götter und Menschen, wodurch sie sich tief verlieben. Amor hat immer eine Rolle bei den Feierlichkeiten der Liebe und der Liebenden gespielt. Im alten Griechenland war er bekannt als Eros, der junge Sohn der Aphrodite, der Göttin der Liebe und Schönheit.

Rote Rose

Die alten Griechen behandelten die Rose als heiliges Wahrzeichen der Schönheit der Aphrodite. Nach einer alten Legende wuchs die rote Rose aus dem Blut des Gottes Adonis, die Rose wird auch mit römischen Gottheiten wie Hecate, Bacchus und den Drei Grazien in Verbindung gebracht.

Schwan

Schwäne haben viele verschiedene Bedeutungen in Mythos und Folklore. Sie symbolisieren neben Freiheit, Gemeinschaft, und Loyalität insbesondere (monogame) Liebe und Treue. Der Schwan ist ein weiteres Symbol der Jungfrau Maria und steht für ihre Reinheit und Liebe. Nach englischer und keltischer Tradition ist der Schwan ein mächtiges und uraltes Krafttier. Hier wird der Schwan mit Göttinnen des Heilwassers in Verbindung gebracht.

Liebe in Religionen

Kunstdruck God is love (dt: „Gott ist Liebe“) von Currier & Ives, ca. 1874

In ausgebildeten polytheistischen Religionen, die sich von einer Umwandlung vieler Lokalgottheiten zu einem ‚arbeitsteiligen‘ Pantheon fortentwickelt hatten, wurden oft besondere (meist weibliche) Gottheiten der Liebe verehrt. So gab es im antiken Griechenland die Göttin Aphrodite und ihren Sohn Eros, bei den Römern die Göttin Venus und ihren Sohn Amor.

Die monotheistischen Religionen haben ausgehend von der Gottesliebe ausgefeilte Theologien der Liebe entwickelt (Siehe auch die davon abgeleiteten Vorstellungen von Nächstenliebe und Karitas). Die Allliebe Gottes ist eine seiner Eigenschaften; da aber auch Zorn oder Eifersucht zu seinen Eigenschaften zählen, hat die Theologie hier ein komplexes Arbeitsfeld. Im griechischen Neuen Testament ist Liebe die erste Frucht des Heiligen Geistes. Die Kirche unterscheidet nach Platon zwischen Agape und Eros (siehe oben). Papst Benedikt XVI. widmete seine erste Enzyklika Deus caritas est, dem Thema Liebe.

Selbst in der negativen Theologie, wie auch in der Mystik, wird als einzige Aussage über das Unsagbare in der Regel dennoch die Feststellung Gott ist die Liebe anerkannt; vgl. dazu auch die natürliche Theologie.

Judentum

Im Hebräischen ist אהבה (ahava) der am häufigsten verwendete Begriff für zwischenmenschliche Liebe und Liebe zwischen Gott und Gottes Schöpfungen. So spricht etwa das Alte Testament von Gottes inniger Liebe zu seinem Volk Israel (Hosea 3; 11; Deu 7, 6ff) und auch zu Einzelnen (wie etwa Salomo).

Chesed, oft übersetzt als liebende Güte, wird verwendet, um viele Formen der Liebe zwischen Menschen zu beschreiben. Das Gebot, andere Menschen zu lieben, ist in der Thora gegeben, die besagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Levitikus 19:18). Das Gebot der Thora, Gott zu lieben „mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ (Deuteronomium 6:5) wird von der Mischna (einem zentralen Text des jüdischen mündlichen Gesetzes) als Hinweis auf gute Taten, die Bereitschaft, sein Leben zu opfern, anstatt bestimmte schwere Übertretungen zu begehen, die Bereitschaft, seinen gesamten Besitz zu opfern, und die Dankbarkeit gegenüber dem Herrn trotz Not genommen (Traktat Berachoth 9:5). Die rabbinische Literatur unterscheidet sich darin, wie diese Liebe entwickelt werden kann, z. B. durch die Betrachtung göttlicher Taten oder das Zeugnis der Wunder der Natur. Was die Liebe zwischen den Ehepartnern betrifft, so wird sie als ein wesentlicher Bestandteil des Lebens angesehen: „Seht das Leben mit der Frau, die ihr liebt“ (Prediger 9,9). Das biblische Buch Hohelied Salomos gilt als romantisch formulierte Metapher der Liebe zwischen Gott und seinem Volk, liest sich aber in seiner einfachen Lesart wie ein Liebeslied. Der Rabbiner Eliyahu Eliezer Dessler aus dem 20. Jahrhundert definiert in seinem Michtav me-Eliyahu die Liebe als „Geben ohne zu erwarten“.

Christentum

Christen glauben, dass die Liebe zu Gott mit ganzem Herzen, Verstand und Kraft und die Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst die beiden wichtigsten Gebote im Leben sind. Der heilige Augustinus fasste dies zusammen, als er schrieb: „Liebe Gott und tu, was du willst.“ Der Apostel Paulus verherrlichte die Liebe als die wichtigste Tugend von allen. In der berühmten poetischen Interpretation in 1. Korinther schrieb er: „Liebe ist geduldig, Liebe ist gütig. Sie beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie ist nicht stolz. Es ist nicht unhöflich, es ist nicht selbstsüchtig, es ist nicht leicht verärgert, es hält keine Aufzeichnungen über Unrecht. Die Liebe erfreut sich nicht am Bösen, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie beschützt immer, vertraut immer, hofft immer und hält immer durch.“ (1 Kor 13,4–7, NIV) Der Apostel Johannes schrieb: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu verdammen, sondern um die Welt durch ihn zu retten.“ (Johannes 3:16–17, NIV). Johannes schrieb auch: „Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Jeder, der liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, kennt Gott nicht, denn Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4:7–8, NIV) Augustinus sagt, dass man in der Lage sein muss, den Unterschied zwischen Liebe und Lust zu entschlüsseln. Lust, so der heilige Augustinus, ist ein übermäßiger Genuss, aber lieben und geliebt werden ist das, was er sein ganzes Leben lang gesucht hat. Er sagt sogar: „Ich war in die Liebe verliebt.“ Der Einzige, der dich wirklich und vollkommen lieben kann, ist Gott, weil die Liebe zu einem Menschen nur Fehler wie „Eifersucht, Misstrauen, Angst, Wut und Streit“ zulässt. Nach dem heiligen Augustinus bedeutet die Liebe zu Gott „den Frieden zu erlangen, der dir gehört“. Augustinus betrachtet das Doppelgebot der Liebe in Matthäus 22 als das Herz des christlichen Glaubens und die Interpretation der Bibel.

Christliche Theologen sehen Gott als Quelle der Liebe, die sich in den Menschen und ihren eigenen Liebesbeziehungen widerspiegelt. Der einflussreiche christliche Theologe C.S. Lewis schrieb ein Buch mit dem Titel The Four Loves. Benedikt XVI. schrieb seine erste Enzyklika über „Gott ist Liebe“. Er sagte, dass ein Mensch, geschaffen nach dem Bild Gottes, der Liebe ist, fähig ist, Liebe zu praktizieren, sich Gott und anderen zu schenken (agape) und die Liebe Gottes in der Kontemplation (eros) zu empfangen und zu erfahren. Dieses Leben der Liebe ist für ihn das Leben der Heiligen wie Teresa von Kalkutta und der Seligen Jungfrau Maria und ist die Richtung, die Christen einschlagen, wenn sie glauben, dass Gott sie liebt.

Und so lehrte Papst Franziskus: „Wahre Liebe ist Liebe und sich selbst lieben zu lassen.... was in der Liebe wichtig ist, ist nicht unsere Liebe, sondern sich von Gott lieben zu lassen.“ Für ihn ist der Schlüssel zur Liebe „....nicht unsere Tätigkeit. Es ist die Aktivität der größten und der Quelle aller Kräfte im Universum: der Gottes.“

Im Christentum wird die praktische Definition der Liebe am besten vom heiligen Thomas von Aquin zusammengefasst, der die Liebe als „zum Wohl des Anderen“ oder zum Wunsch nach Erfolg des Anderen definiert hat. Dies ist die Erklärung für das christliche Bedürfnis, andere zu lieben, einschließlich ihrer Feinde. Wie Thomas Aquinas erklärt, ist die christliche Liebe durch das Bedürfnis motiviert, andere im Leben erfolgreich zu sehen, gute Menschen zu sein.

Was die Liebe zu den Feinden betrifft, so wird Jesus im Matthäusevangelium in Kapitel 5 zitiert:

„Du hast gehört, dass gesagt wurde: ‚Liebe deinen Nächsten und hasse deinen Feind.‘ Aber ich sage euch, liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet. Er lässt seine Sonne über dem Bösen und dem Guten aufgehen und sendet Regen über die Gerechten und Ungerechten. Wenn du diejenigen liebst, die dich lieben, welche Belohnung bekommst du dann? Machen das nicht mal die Steuereintreiber? Und wenn Sie nur Ihre eigenen Leute begrüßen, was tun Sie dann mehr als andere? Machen das nicht mal Heiden? Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist."“

Matthäus 5: 43-48

Tertullian schrieb über die Liebe zu den Feinden: „Unsere individuelle, außergewöhnliche und vollkommene Güte besteht darin, unsere Feinde zu lieben. Seine Freunde zu lieben ist gängige Praxis, seine Feinde nur unter Christen zu lieben.“[10][11]

Islam

Die Liebe umfasst die islamische Sicht des Lebens als universelle Bruderschaft, die für alle Gläubigen gilt. Unter den 99 Namen Gottes (Allah) gibt es den Namen Al-Wadud, oder „der Liebende“, der sowohl in Sure 11:90[12] als auch in Sure 85:14[13] zu finden ist. Gott wird auch am Anfang jedes Kapitels im Qur'an als Ar-Rahman und Ar-Rahim bezeichnet, oder als der „Barmherzigste“, was bedeutet, dass niemand liebevoller, mitfühlender und gütiger ist als Gott. Der Qur'an spricht von Gott als „voller liebender Güte“.

Der Qur'an ermahnt muslimische Gläubige, alle Menschen, die sie nicht verfolgt haben, mit Birr oder „tiefer Güte“ zu behandeln, wie es in Sure 6:8-9 heißt. Birr wird auch vom Qur'an verwendet, um die Liebe und Freundlichkeit zu beschreiben, die Kinder ihren Eltern zeigen müssen.

Ishq, oder „göttliche Liebe“, ist auch der Schwerpunkt des Sufismus in der islamischen Tradition. Praktizierende des Sufismus glauben, dass die Liebe eine Projektion der Essenz Gottes auf das Universum ist. Gott will die Schönheit erkennen, und als ob man in einen Spiegel schaut, um sich selbst zu sehen, schaut Gott sich selbst in der Dynamik der Natur an. Da alles ein Spiegelbild Gottes ist, praktiziert die Schule des Sufismus, die Schönheit im scheinbar Hässlichen zu sehen. Der Sufismus wird oft als die Religion der Liebe bezeichnet. Gott im Sufismus wird in den Hauptbegriffen „der Liebende“ und „Geliebte“ genannt, wobei der letzte dieser Begriffe oft in der Sufi-Poesie zu finden ist. Ein gemeinsamer Standpunkt des Sufismus ist, dass die Menschheit durch die Liebe zu ihrer innewohnenden Reinheit und Gnade zurückkehren kann. Die Heiligen des Sufismus sind berüchtigt dafür, wegen ihrer Liebe zu Gott „betrunken“ zu sein.

Liebe in der Wissenschaft

Biologie und Physiologie

Der Begriff Liebe ist in der Biologie nicht definiert und damit keine biologische Kategorie. Allgemein ist es schwierig, emotionale Prozesse mit naturwissenschaftlicher Methodik zu bearbeiten, zumal die zu Grunde liegende Biochemie noch nicht ausreichend bekannt ist. Gesichert sind beim Menschen lediglich folgende Erkenntnisse:

Neurobiologie der Verliebtheit

Neueren Untersuchungen des Gehirnstroms und Studien zufolge bewirkt Verliebtheit in Bereichen des menschlichen Gehirns, die auch für Triebe zuständig sind, die höchste Aktivität, was darauf schließen lässt, dass „das Gefühl“, das gemeinhin als Liebe (im Sinne von Verliebtheit) bezeichnet wird, in seinem biochemischen Korrelat einen starken Zusammenhang mit dem biologischen Trieb aufweist.

Die mitunter sehr lange anhaltenden Wirkungen der Verliebtheit (Limerenz) deuten aber auch auf neuroendokrine Prozesse hin, die dem Phänomen zugrunde liegen. Das würde sich auch in das Entstehungsfeld einfügen, das in der Sexualität zu suchen ist, die ihrerseits maßgeblich der neuroendokrinen Steuerung des Zwischenhirns unterliegt. Dabei spielen nicht zuletzt die endogenen Opiate des Hypophysenzwischenlappens eine Rolle.

Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol) sowie erhöhte sexuelle Lust (Testosteron sinkt bei Männern, steigt bei Frauen). Umgekehrt können Momente, in denen man nicht mit der geliebten Person zusammen ist, als sehr schmerzlich bis hin zur Verzweiflung empfunden werden. Auch Sexualduftstoffe (Pheromone) werden vermehrt abgegeben. Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24 bis 36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen „Rauschzustand“.

Evolutionsbiologie der Liebe

Das vertiefte Gefühl der Liebe ist aus evolutionsbiologischer Sicht möglicherweise im Zusammenhang mit der Sexualität entstanden, wobei die Liebe es ist, die die Partnerwahl und damit die Paarbeziehung über längere Zeiträume stabilisiert. Es sind zwar bei vielen Tierarten monogame Paarbeziehungen bekannt (zum Beispiel auch bei den Graugänsen von Konrad Lorenz), aber ob diese Tiere dabei so etwas wie Liebe empfinden, ist eine unbeantwortete Frage.

Im Rahmen des Konzepts der biologischen Determiniertheit entsteht Liebe zwingend aus bestimmten körperlichen Reaktionen.

Psychologie und Psychiatrie

Darstellung aus dem Narrenschiff: Cupido schießt blind, der Tod grüßt.

Die Psychologie beschäftigt sich mit den zahlreichen Spielarten der Liebe und des Liebesentzuges.

Nach Auffassung der Evolutionspsychologen werden Frauen und Männer bei der Partnerwahl von Vorlieben regiert, die sich über Millionen von Jahren von unseren Vorfahren auf uns weitervererbt haben. Diese „Steinzeit-Psyche“ soll Frauen auf starke oder statushohe Beschützer-Typen reagieren lassen; Männer dagegen auf junge, hübsche Frauen. Schönheit gelte bei beiden Geschlechtern offenbar als Indiz für „gesunde Gene“, wie auch Humanethologen bestätigen. In diesem Zusammenhang wurde auch vielfach untersucht, was „Schönheit“ in diesem Zusammenhang bedeutet, welche körperlichen Merkmale für beide Geschlechter als attraktiv gelten („Durchschnittlichkeit“ als Ideal).

Die Psychiatrie befasst sich unter dem medizinischen Aspekt mit dem Phänomen. So wird zum Beispiel die Psychopathologie des „Liebeswahns“ im Zusammenhang mit paranoischen Vorstellungen diagnostiziert (vgl. Wahnsinn).

Soziologie

Allgemeines

In soziologischen Forschungen werden häufig mit dem Thema Liebe verwandte Phänomene behandelt. Unter Anderem wird auf Bedingungen der Partnerwahl oder die sozialpsychologische Bedeutung der Paartherapie eingegangen. Zudem wird Liebe innerhalb der Familiensoziologie aufgegriffen.

Es liegen in der Soziologie mindestens vier substantielle, thematisch einander eher ergänzende Ansätze zur Liebe vor. Sie betonen mehr oder weniger die auf Liebe bezogenen Aspekte von Kommunikation Interaktion und Semantik. Demnach wird Liebe (1) als „Emotion“ (zum Beispiel bei Jürgen Gerhards), (2) als „Kulturmuster“ (zum Beispiel bei Niklas Luhmann), (3) als „Intimsystem“ (bei Frank Becker/Elke Reinhardt-Becker, Jürgen Fuchs) und (4) „nicht-kognitive Form kommunikativer Praxis“ (bei Günter Burkart, Cornelia Koppetsch) definiert.

Liebe wird unter anderem als ein gesellschaftlich wirkendes Symbol für Interaktionen betrachtet (vgl. Symbolischer Interaktionismus) und auf seine soziale Funktion hin untersucht. Die Soziologie untersucht zahlreiche Einzelformen der Liebe, etwa die „romantische Liebe“, die „Liebe“ im Bürgertum, die „Mutterliebe“, die „Vaterlandsliebe“ (oft als Ideologie), die Bezüge zwischen Liebe, Gewalt und Macht und andere mehr. Unter den zeitgenössischen Soziologen behandelt zum Beispiel Bálint Balla eingehend die Liebe in seiner Soziologie der Knappheit; Horst Herrmann untersucht die (geschlechtsspezifischen) Zusammenhänge von Liebe und Gewalt sowie die gesellschaftlich wirkenden Modelle heutiger Liebesbeziehungen. Auch hat die Soziologie angrenzende soziale Bräuche wie die Koketterie (Georg Simmel) oder den Flirt untersucht.

Systemtheoretische Ansätze

Die Systemtheorie nahm eine einschneidende Begriffsverengung vor, indem sie Liebe neu als eine „gesellschaftliche Semantik“ bzw. als Code des Miteinander-Umgehens definierte. So formulierte Niklas Luhmann in Liebe als Passion (1982) romantische Liebe als ein Phänomen der Moderne, welches seine Grundlegung vor allem im Bürgertum des 18. Jahrhunderts erfährt.

Liebe fungiert – nach Luhmann – in der heutigen funktional ausdifferenzierten Gesellschaft in erster Linie als „symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium“, das unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich machen soll. Die Gesellschaft differenziert sich immer stärker in einzelne Teilbereiche. Jedes Individuum ist nicht mehr nur in einem Bereich, zum Beispiel der Familie verwurzelt, sondern in vielen Teilbereichen, etwa Freizeit oder Beruf. Auch ist es immer auch nur zu einem Teil verortet und bewegt sich ständig zwischen verschiedenen Bereichen hin und her. Aufgrund dieser kommunikativen „Polykontextualität“ erschwere sich die identitätsbildende Interaktion.

Guido Reni, Caritas (1604/07). Die Allegorie der fürsorgenden Liebe kann unter anderem die mütterlich-familiäre Liebe meinen

Dem Einzelnen fällt es vor diesem Hintergrund zunehmend schwerer, sich selbst zu bestimmen. Hinzu kommt, dass diese Individualität und Identität im kommunikativen Austausch mit anderen bestätigt werden muss. Diese „höchstpersönliche“ Kommunikation nimmt in einer derart ausdifferenzierten Gesellschaft aber ständig ab, denn zum einen wird durch die Vielzahl an Rollen in den beschriebenen Teilbereichen (zum Beispiel als Tochter, Sekretärin, Freizeitseglerin etc.) dort auch nur unpersönliche Kommunikation erfahren und zum anderen begreift sich der Mensch als Individuum, also etwas Besonderes, Einzigartiges, anders als die Anderen. Angesichts dieser Entwicklung ist es nicht nur schwierig, miteinander in Kontakt zu treten, es wird auch schwierig, einander überhaupt noch zu verstehen bzw. die Motivation zu finden, sich auf einen doch so Besonderen, Anderen einzulassen. Genau dieses Problem zu bewältigen ist – in dieser Theorie – Aufgabe der Liebe. Der Systemtheoretiker Peter Fuchs definiert Liebe daher als „wechselseitige Komplettannahme im Modus der Höchstrelevanz“[14]. Liebe als Kommunikationsmedium motiviert dazu, sich dem Anderen unter Ausblendung von Idiosynkrasien in seiner „Ganzheit“ zu nähern und nicht unter der verengenden Perspektive des jeweiligen Sozialsystems (zum Beispiel als Freizeitsegler). Durch diese Komplettannahme entsteht eine wechselseitige Bestätigung des „Selbst-Seins“ und des jeweiligen „Weltbezugs“.

Liebe, bzw. genauer das Intimsystem, das im Medium Liebe operiert, ist eine Vorform des Sozialsystems Familie, dem grundlegende gesellschaftliche Funktionen zukommen (nämlich Reproduktion und Sozialisation). Des Mediums Liebe bedarf es, da unwahrscheinliche Ereignisse (zwei Menschen begegnen sich unter Millionen anderen und begründen und stabilisieren ein Zusammenleben) erwartbar gemacht werden müssen. Liebe ist also wie Geld oder Macht ein sogenanntes Steuerungsmedium, das die Chance auf das Eintreffen unwahrscheinlicher Sinnzumutungen steigert. Überraschend ist dabei jedoch, dass Intimsysteme auf dem paradoxen, komplexen und sehr täuschungsempfindlichen Medium Liebe basieren.

Liebe in der Literatur

Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon bietet zu Liebe, Liebeli, Liebeln, Lieben, Liebende usw. ca. tausend Sprichwörter. Auch in der medizinischen Fachliteratur[15] erscheinen die Liebe und deren Folgen (etwa der „Liebeskummer“) seit der Antike.

Sonstige Aspekte

Wesentlich ist im sozialen Kontext die Unterscheidung zwischen der einseitigen und der gegenseitigen Liebe. Erstere hat ihren Spezialfall in der im Volksmund sogenannten unglücklichen Liebe (vgl. Liebeskummer).

Viele Bezeichnungen für Fachgebiete sind, ebenso wie eine Reihe anderer Begriffe, auf dem Präfix phil- aufgebaut, das für Liebe steht. Hierzu zählen insbesondere die Philosophie (ursprünglich: Liebe zur Weisheit) und die Philologie (ursprünglich: Liebe zu Sprachen). Die Philatelie sei stellvertretend für andere Sammelleidenschaften genannt, der Name Philipp („Philhippos“, verschiedene Schreibweisen) bedeutet „Pferdeliebhaber“.

Tizian, Himmlische und irdische Liebe (1515)

Einen christlichen Standpunkt innerhalb der Existenzphilosophie vertritt Gabriel Marcel in Sein und Haben: Der Mensch existiere ursprünglich nicht in der Abgrenzung, sondern in der Teilhabe am Mitmenschen und göttlichen Sein. In dieser Seinsteilhabe verwirkliche sich die Liebe, die sich vorbehaltlos öffne, wenn der Mensch dessen in innerlicher Hingabe gewahr werde.

Seit Harry Harlow (siehe Literatur: Psychologie) seinen Bericht über die Untersuchungen an Affenjungen veröffentlicht hat („Das Wesen der Liebe“), lässt sich diskutieren, ob Liebe auch von Tieren empfunden und erlebt werden kann. Sein Konzept von der Liebe ist allerdings eher positivistisch orientiert, denn Liebe sei ein Gefühl der Haut, indem sie sich eben vorwiegend über die Berührung zweier Lebewesen realisiere.

Liebe in der Kunst

Streetart in Niedersachsen Sin un amor la vida no se llama vida (sinngemäß „ohne Liebe ist das Leben nicht wert, Leben genannt zu werden“)

Minnesang bzw. Minnedichtung reflektierten programmatisch unerfüllte Liebe, priesen die Angebetete oder schilderten erotische Erlebnisse (ab Mitte des 13. Jahrhunderts).

Die Schäferdichtung war eine beliebte Literaturgattung der europäischen Renaissance und des Barock in der Tradition der Bukolik. Sie entwickelte sich ursprünglich aus der Schäferei, einer höfischen Rollendichtung, die durch die Verschmelzung von lyrisch-musikalischen Elementen, Prosa, Dialogen und kunstvollen Versen gekennzeichnet war und das Hirtenleben idealisierte. Ein beliebtes Thema ist der Bericht von einer spröden, abweisenden Geliebten, der ein Liebender gegenübersteht, der ihr völlig ausgeliefert ist, sich nach ihr verzehrt und, unter Umständen sogar krankhaft[16] leidet. Gefühle wie unerfüllte Liebe, Lobgesänge auf eine Schäferin, Wehmut in Anbetracht einer schöneren Vergangenheit oder einer verlorenen Heimat zählen zu den typischen Gegenständen der künstlerischen Darstellung.

Einzelnachweise

  1. im Deutschen sprachverwandt mit loben: Ge- und Verlöbnis sowie Gelübde; erlauben: Urlaub und Verlaub; sowie glauben: glaubhaft und beglaubigen sowie Gläubiger
  2. Johann Wolfgang Goethe: Dichtung und Wahrheit III,13 - Poetische Werke. Autobiographische Schriften. Erster Teil. Band 8. J. G. Cottasche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart 1952, S. 676. 
  3. Axel Honneth: Intersubjektive Bedingungen personaler Integrität: ein formales Konzept der Sittlichkeit. in: Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, S. 274–288, ISBN 978-3-518-28729-3.
  4. Über faire Liebe zu sich selbst und anderen siehe Ethify your Love, abgerufen am 25. März 2014.
  5. Robert C. Solomon: About Love: Reinventing Romance for Our Times. Hackett, 2006.
  6. Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra: Die Reden Zarathustras. Von alten und jungen Weiblein. Stuttgart 1964.
  7. Hans Jonas: Das Prinzip Verantwortung: Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Frankfurt am Main 1979. Neuauflage als Suhrkamp Taschenbuch, 1984 [u.ö.], ISBN 3-518-39992-6.
  8. Evanglia Tsiavou: Die romantische Liebe als Medium der Sublimierung: Leopold von Sacher-Masochs "Die geschiedene Frau". Köngishausen & Neumann, 2006, S. 211, Anm. 309.
  9. Patricia McAdoo. (2005) Claddagh: The Tale of the Ring: A Galway Tale, Galway Online. ISBN 9780955165207
  10. Haas, H. (1927). Idee und Ideal der Feindesliebe in der ausserchristlichen Welt: ein religionsgeschichtl. Forschungsbericht. Edelmann.
  11. Enzyklika Deus Caritas Est vom Papst Benedikt: „Über die Liebe im Christentum“ – Der heilige Stuhl (vatican.va)
  12. [1]
  13. [2]
  14. Peter Fuchs: Liebe, Sex und solche Sachen. Zur Konstruktion moderner Intimsysteme. s. Literaturverzeichnis
  15. Bernhard Dietrich Haage: Liebe als Krankheit in der medizinischen Fachliteratur der Antike und des Mittelalters. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 5, 1987, S. 173–208.
  16. Bernhard Dietrich Haage: Liebe als Krankheit in der medizinischen Fachliteratur der Antike und des Mittelalters. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 5, 1987, S. 173–208, insbesondere ab S. 177 (zur „Liebeskrankheit“ amor hereos).

Literatur

Allgemeines

Philosophie

Psychologie

Soziologie und Kulturgeschichte

  • Georges Bataille: Die Erotik. Matthes & Seitz, München 1994, ISBN 3-88221-253-5.
  • Ulrich Beck, Elisabeth Beck-Gernsheim: Das ganz normale Chaos der Liebe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990
  • Ulrich Beck, Elisabeth Beck-Gernsheim: Fernliebe. Lebensformen im globalen Zeitalter. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2011.
  • Christoph Egen: Zur Sozio- und Psychogenese der romantischen Liebesvorstellung in westeuropäischen Gesellschaften. Cuvillier, Göttingen 2009, ISBN 978-3-86955-199-9.
  • Werner Faulstich (Hrsg.): Liebe 2000. Konzepte von Liebe in der populären Kultur heute. Wissenschaftler-Verlag, Bardowick 2002, ISBN 3-89153-034-X.
  • Peter Fuchs: Liebe, Sex und solche Sachen. Zur Konstruktion moderner Intimsysteme. UVK, Konstanz 1999, ISBN 3-87940-663-4.
  • Anthony Giddens: The transformation of intimacy. Sexuality, love, and eroticism in modern societies. Polity Press, Cambridge 2001, ISBN 0-7456-1012-9, ISBN 0-7456-1239-3. (Nachdruck, 1. Auflage. 1992)
  • Doris Guth, Heide Hammer (Hrsg.): Love me or leave me. Liebeskonstrukte in der Populärkultur. Campus Verlag, Frankfurt am Main/ New York 2009.
  • Kornelia Hahn, Günter Burkart (Hrsg.): Liebe am Ende des 20. Jahrhunderts. Studien zur Soziologie intimer Beziehungen. Leske + Budrich, Opladen 1998.
  • Karl Otto Hondrich: Liebe in den Zeiten der Weltgesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004.
  • Eva Illouz: Der Konsum der Romantik. Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-29458-1. (orig. 1997)
  • Eva Illouz: Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2011.
  • Jean-Claude Kaufmann: Der Morgen danach. Wie eine Liebesgeschichte beginnt. UVK, Konstanz 2004. (im frz. Orig. 2002)
  • Henk J. Koning: Die Freundesliebe in Holteis Kriminalroman Schwarzwaldau (1856). In: Leszek Dziemianko, Marek Halub (Hrsg.): Karl von Holtei (1798–1880). Leben und Werk. Fragestellungen – Differenzierungen – Auswertungen. Leipzig 2011 (= Schlesische Grenzgänger. Band 3), S. 100–121.
  • Svjetlan Lacko Vidulić: Lieben heute. Praesens Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-7069-0389-9.
  • Annemarie Leibbrand-Wettley, Werner Leibbrand: Formen des Eros. Kultur- und Geistesgeschichte der Liebe. (= Orbis academicus. Sonderbände 3/1-2). 2 Bände. Alber, Freiburg/ München 1972, ISBN 3-495-47256-8.
  • Karl Lenz: Soziologie der Zweierbeziehung. Eine Einführung. 2. Auflage. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-531-33348-8.
  • Niklas Luhmann: Liebe als Passion. Zur Codierung von Intimität. 7. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-28724-9.
  • Niklas Luhmann: Liebe. Eine Übung. Hrsg. von André Kieserling. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008.
  • Regina Mahlmann: Was verstehst du unter Liebe? Ideale und Konflikte von der Frühromantik bis heute. Wiss. Buchgesellschaft/ Primus Verlag, Darmstadt 2003, ISBN 3-89678-468-4.
  • Yvonne Niekrenz, Dirk Villányi (Hrsg.): LiebesErklärungen. Intimbeziehungen aus soziologischer Perspektive. VS Verlag, Wiesbaden 2008.
  • Paul Ridder: Sonette gegen Liebesschmerz. Bibliotherapie in der Medizingeschichte. Verlag für Gesundheitswissenschaften, Greven 2008, ISBN 978-3-9807065-6-8.
  • Christian Schuldt: Der Code des Herzens. Liebe und Sex in den Zeiten maximaler Möglichkeiten. Eichborn, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-8218-5592-4.
  • Kurt Starke: Nichts als die reine Liebe. Beziehungsbiographien und Sexualität im sozialen und psychologischen Wandel. Pabst, Lengerich u. a. 2005

Weblinks

 Commons: Liebe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
WiktionaryWiktionary: Liebe – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
WiktionaryWiktionary: ich liebe dich – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikisource: Liebe – Quellen und Volltexte
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