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Grüne Produkte & Umweltschutz: 
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3D MAN -  Bilderbox!

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Hey, Bilder sind m.E. die einfachste Form der Kommunikation. Mit Bildern ist es möglich viele Emotionen und Situationen zu transportieren als mit Sprache selbst. Ich fand es zum einen toll, dass ihr die Bilder mit den 3 D Männchen kostenlos zur Verfügung gestellt habt, zum anderen, da ich viel mit Powerpoint und Visio arbeite und auch sehr gerne kreativ bin, weiß ich wie schwer es ist Bilder in dieser Qualität, Form und Sprache zu entwicklen. Und das fand ich musste mit einem "Kaffee" belohnt werden ;-)

Sie sind einfach bezaubernd :-)

stathi

Danke, Herr Lachmann! I LOVE Pixabay. Wonderful, high-quality images. I've tried to contribute pictures but, alas, my camera and my skills are not up to par. I have but one lonely picture that was accepted. Yet that is the reason Pixabay is worthy of praise - the standards are very high. I tell all my clients about Pixabay; it is my first photo resource.

Thank you for creating this community!

Heidi Wise

Ich möchte die Bilder für meine Facebook Seite nutzen, für kleine Posts oder Tipps des Tages. Dafür sind sie ideal, witzig und bringen genau auf den Punkt was ich ausdrücken möchte mit dem jeweiligen Post. Vielen Dank für die tollen Bilder!

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil sie lustig sind und genau die Situation widerspiegeln können, die man beschreiben möchte.

Kerstin

Hallo, ich möchte mich bei Euch für die vielen tollen Bilder und vor allem für die "Männchen" bedanken!

Herbert Saurugg

Hello Marco & Peggy
We are Olimpiadi Letterarie, and we really appreciate your little 3D men They are cute, funny and very versatile. We used them to make Olimpiadi lettararie’s FB page brighter and funnier. Olimpiadi Letterarie is a series of italian literary contests addressed to amateur writers. Recently we started a forum and your little 3Dmen keep us company. We thank you for the opportunity to use them freely.

Your lovely 3Ds are perfect to introduce every contest, to celebrate winners and to brighten every event. The image of the 3Dmen in the olympic circles seems to be made specifically for us. We thank you from the bottom of our hearts We credited your page in our forum (and FBpage too) but we wanted to express our gratitude personally . Thanks again Viola from Olimpiadi Letterarie

Viola from Olimpiadi Letterarie

Die 3Dmen sind vielfältig einsetzbar. Ich nutze Sie vor allem im Qualitätsmanagement (u.a. für Powerpoint-Präsentationen).

...weil sie durch ihre Gestaltung in die unterschiedlichsten (sowohl privat als auch geschäftliche) Präsentationen eingebaut werden können!

Uwe Jendrollik

Die Bilder werden in einem Blog-Beitrag zum Thema Teamwork verwendet. Falls Sie schauen mögen - Hier der Link:
http://www.berlinerteam.de/blog/

Vergnügte Grüße nach Dortmund

Kassandra Knebel

I really love your images!

As a dj/producer, I used your images to create some powerful cover art and social banners. I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too. Happy travels and I wish you a lovely day!

My customers and my followers love the work I did thanks to your beautiful pictures. Best wishes Gianfranco

Gianfranco

Hallo Peggy, Hallo Marco,
Danke für Eure super Bilder. Die Männchen sind prima und vor allem gibt es zu jedem Anlass eines! Verwende diese sehr gerne! Weiter so, freut mich sehr, Ihr seit super!

Michael Lüdemann

I downloaded the Buddist and temple pictures of Thailand, which it cues to the natural Thai traditional places and that pics were cleared and focused, can be improvising about esthetic history.

Thank you that you created and shared the countries' culture pictures, the saveral pictures can cue to social life and city life which we can touch their life feeling.

N/A

Sirikorn

Die Bilder sind sehr schön, schlicht und aussagefähig, Respekt!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für die Zukunft.

Johannes Sandkamp

Die Bilder sind qualitativ, sehr anschaulich und zudem extrem günstig. Außerdem finde ich die offene Lizenzform CC0 klasse.

In erster Linie werden die Bilder auf unseren Blogs eingesetzt.

Bisher gab es rundum nur positive Meinungen zu unseren Bildern.

Damian

Die Schreibstube Rede-Text-Biografie T.Köllner, sagt: Danke!
Auf den Punkt, ohne unnötigen Schnickschnack, grafisch griffig und feinkonturiert.

Danke für eure wunderbaren Bilder, die uns privat, unsere Web-Kunden und das Social Media immer wieder begeistern.
Ob im Namen der Freiheit oder auf der Homepage: Eure Grafiken sind immer ein feiner Akzent der Blicke zieht.

Vielen Dank für eure Grafiken!
Mit herzlichen Grüßen
Schreibstube Rede-Text-Biografie Tay Köllner

Tay Köllner

The images are amazing, so varied. I use them in videos, presentations and websites. Thank You.

I love the 3d Man so much I have to see them in all kinds of poses.

Alan

Hallo Peggy und Marco! Ich bin total begeistert von euren Bildern und im Zuge meines Studiums helfen mir vor allem die weißen Männchen unglaublich viel weiter. ICH STEH TOTAL AUF SIE! Danke, dass ihr so viele schöne Fotos und Bilder zur Verfügung stellt. Meine Präsentationen sehen damit viel schöner aus :) lg Sabine aus Wien

Sabine Angelo

Looking for a way to unify my Catagory Pictures on my Website. With the different posies I can have a more jelling website instead of un-similar Pictures to represent Categories in my store.

Using them as Thumbnails and Icons for Website Store.

Let you Know when i get them up and hopefully start seeing more traffic, still have some issues to fix.

ChizBiz Company

Hi Peggy and Marco, I really love the funny characters you create, they really create an impact in my presentations! thanks! Pete PS - I've bought you a coffee as a small gesture of thanks!

Pete Linforth

Sie sind einfach putzig und attraktiv gestaltet. Ich benutze Sie hauptsächlich als Design fuer T-shirts.

Sie sich gut eignen zu jedem Anlass, und die Motive so herrlich gemacht sind.

Manuela Pulfer

Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3DMännchen sind so liebenswert und passen einfach immer. Ich nutze sie gerne in Social Media um Beiträge interessanter zu machen oder einen Freund ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der 3DMan ist immer ein Hingucker und einzigartig. Bei Präsentationen überrascht er an den richtigen Stellen und hält die Stimmung oben. Ich danke für diese wundervolle Kreation und wünsche dem euch und dem 3DMan viel Erfolg.

Ich liebe 3 DMännchen so sehr, weil sie positiv, freundlich und zu jeder Situation passen

Kornelia Künzel

Liebe Peggy, lieber Marco.
Vielen, vielen Dank für die tollen Bilder.
Sie sind von Anfang an eine erfrischende Bereicherung für unser Portal.

Liebe Grüße Johanna

Johanna Fleischmann

I really like the white man pictures, because they look cute and they speak to you even without the facial expression. I have used them in a personal reflection I had to write for my study, as a marker for the different items I had to reflect on.

he is cute!

Simone

Eure Männchen habe ich mir gleich alle auf meiner Platte gespeichert und werde sie wohl als eine Art Maskottchen in unseren Flyern und EPaper Katalogen einsetzen wenn ich PDF endlich schön und gut erstellen kann. Genau das was ich gesucht habe und daher habe ich auch gerne gespendet auch wen ich sie wahrscheinlich erst in Monaten mal nutzen werde.

Ich liebe die 3D Männchen so sehr, weil sie einfach knuffig und aussagekräftig sind und in viele Lebenslagen / Produkte rein passe

Horst Engels

Ich finde für viele Gelegenheiten und Lebenssituationen genau die richtigen 3D Männchen. Ich benutze Sie für Präsentationen, Meditationen, Exerzitien im Alltag, Gemeindenachrichten

... weil sie ganz oft ohne Worte "den Nagel auf den Kopf treffen"

Annette Brautmeier

quality and simplicity of graphics and they are refreshingly free. Important for small business or teachers

I will be using them in a course project I am currently completing

Dont know yet will let you know

Ann-Marie Docherty

So many great choices of 3D people to add to my blog, designed for new teachers or teachers who are new to teaching science! Your images add fun and whimsy to my entries and I’ve received many compliments on your 3D people. Thanks for sharing!

Barbara Bannister

Die Bilder sind einfach spitze und stellen jede mögliche Situation dar. Ich nutze die Bilder für Präsentationen in der Schule und damit werden sie immer zum Hit vor meinen Klassenkameraden. Es lockert die Stimmung auf und man kann Ding oder Prozesse sehr gut und leicht verständlich darstellen.

ich damit immer Top Präsentationen hinbekomme und zum Star der Klasse werde. Selbst die Lehrer sind beeindruckt.

Sonja Frick

Vielen herzlichen Dank für die tollen Bilder, besonders die vielfältigen Figuren haben es mir angetan und diese werden bald sich zahlreich auf meiner Website tummeln.

Liebe Grüße

Bettina Kalandra

Die Bilder sind optimistisch und vielseitig einsetzbar. Sie bereichern jede Webseite, jeden Kurs oder jede Präsentation!

Ich liebe die Bilder weil sie so freundlich, lebenswert und aussagekräftig sind.

Martin S. Russig

Thank you for the wonderful pictures! I love your style and use your images all the time!

Natasha Daniels

Auf meinen Webseiten findet Ihr überall die kleinen weißen 3D Männchen! Und warum? Weil die einfach HAMMER sind!

Ich habe die kleinen weißen Menschen irgendwann letztes Jahr entdeckt und mich sofort in sie verliebt. Ich finde sie super sympathisch und das ist bis heute so geblieben. Die haben einfach alles: die sind mutig, frech, verwegen. Die sind immer gut drauf egal was passiert. Sie spiegeln einfach jede mögliche Situation und jede mögliche Emotion wieder und das obwohl sie kein Gesicht haben. Es ist einfach unglaublich.

Es sind meine persönlichen kleinen weißen Helden!

Video zum Testimonial!

Susanne Fritz

Liebe Peggy, lieber Marco.
Danke für eure tollen Bilder. Die Männchen sind super.
Sie werden in meinen Webinaren besondere Beachtung bekommen. Weiter so.
Ihr seid Spitze!

Volker Pukrop

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern. Die Bilder haben eine Seele und Emotionen

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern

nicola katharina dr. leffers

Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3D-Männchen sind einfach toll und geben vielen meiner Webseiten und Blogbeiträge den richtigen Pfiff, so dass sie auf den ersten Blick die Emotionen ansprechen.

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil ich durch ihre Vielgestaltigkeit eine einheitliche bildliche Optik erhalte, aber trotzdem viele verschiedene Dinge ausdrücken kann. Es ist schon faszinierend, wie sie ohne Gesicht die vielen verschiedenen Emotionen und Situationen ausdrücken können.

Gudrun Dara Müller

Hallo Peggy and Marco, Vielen Dank for making life easier by creating fun images for hard to convey concepts.

Cheers, Cecilia

Cecilia Wandiga

Ich finde die Bilder einfach super, d.h. sie können perfekt z.B. in internen Schulungspräsentationen eingesetzt werden.

...sie so graziös wirken, die Messages super transportieren ohne aufdringlich zu wirken.

Raimund Matosic

Weil diese zu meine meinem Thema auf de Website super gut passen. Ich finde alle Bilder von euch sehr gelungen mit diesen Menschen.

Ich habe sie unter meiner Rubrik Tierbetreuung auf meiner Homepage integriert.

Sehr schön.

Kristin

Ich finde diese Idee einfach toll und ich verwende sie nicht nur für die Webseite, sondern auch für unsere Ankünder-Plakate

Ich liebe diese 3D Männchen so sehr, weil sie einfach Aussagekräftig sind und wirklich toll gemacht.

Josef Hofmarcher

I love your images! Especially the 3D people. As a virtual assistant I am going to name them Victor and Vera, the Virtual Assistants. They really added to my presentation and I will use them again in the future.

I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too.

Happy travels and I wish you a lovely day!

Best wishes

Claire

Claire Jury

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Umweltschutz: Briefmarke der Deutschen Bundespost von 1981 aus der Serie Für den Umweltschutz (Umweltmarke)
Mülltrennung
Gepresste Dosen für das Aluminiumrecycling

Umweltschutz (umgangssprachlich auch Ökologie) bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt, um die Gesundheit des Menschen zu erhalten.[1] Der Umweltschutz hat mehrere Funktionen und beinhaltet verschiedene Prinzipien. Er beugt Beeinträchtigungen der Umwelt vor (Prävention), drängt sie zurück (Repression) und stellt Naturressourcen auch wieder her, soweit das möglich ist (Reparation). Ihre Verursacher sollen Verantwortung für den Umgang mit der Umwelt übernehmen (Verursacherprinzip) und deren Nutzung nicht zu einseitigem Vorteil erfolgen (Kooperationsprinzip).[2] Zum Umweltschutz gehören auch ethische und ästhetische Ansprüche. Das Augenmerk des Umweltschutzes liegt dabei sowohl auf einzelnen Teilbereichen der Umwelt (wie Boden, Wasser, Luft, Klima), als auch auf den Wechselwirkungen zwischen ihnen.

Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und des Strebens nach einem möglichst hohen Lebensstandard in Verbindung mit einer zunehmenden globalen Vernetzung sowie technischem und wissenschaftlichem Fortschritt steigt die globale Wirtschaftsleistung permanent an. Dies hat zu einem zunehmenden anthropogenen Einfluss auf die gesamte Biosphäre geführt, die den Umweltschutz immer wichtiger werden lässt. So gibt etwa der renommierte Wissenschaftliche Beirat der deutschen Bundesregierung „Globale Umweltveränderungen“ in seinem Gutachten von 1999 dem Schutz der Umwelt „die höchste Priorität aus überlebensstrategischen Gründen“ und mahnt dazu, „die Begrenztheit des Handelns zu erkennen“.[3]

Der Umweltschutz ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (GG) Artikel 20 a als Staatsziel verankert. Auch die Schweizerische Bundesverfassung fordert in Artikel 74 „den Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt“.

Ziele und Philosophien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgasfahne einer Schnellfähre
Abgasreinigung als Beitrag zum Umweltschutz in der Seeschifffahrt (Beispiel für technischen Umweltschutz)

Ausgangspunkt des Umweltschutzes ist die Erhaltung des Lebensumfeldes der Menschen und ihrer Gesundheit. Dies schließt auch den Schutz der die Menschen umgebenden Natur in einem gewissen Umfang mit ein. Dazu bedient man sich oft technischer Mittel. Die zu lösenden Probleme sind teils globale, teils regionale oder lokale, wobei der Umweltschutz eher nach allgemeinen oder großräumigen technischen Lösungen sucht. Auch wenn die Schutzgüter und Ziele im Prinzip dieselben sind, sind zuweilen Unterschiede zwischen Naturschutz und Umweltschutz erkennbar.

  • Ein Beispiel ist das Thema „Erneuerbare Rohstoffe“: Naturschützer wollen die Bäume schützen, damit sie möglichst alt werden, Totholz produzieren und zu einem wertvollen Lebensraum für zahlreiche Arten werden. Umweltschützer sehen den Baum auch als nachwachsenden Rohstoff und befürworten die Nutzung von Holz als Energiequelle, sofern diese Nutzung nachhaltig und umweltverträglich stattfindet.
  • Konflikte zwischen Naturschützern und Umweltschützern sind bei der Errichtung von Windkraftanlagen und Kleinwasserkraftwerken häufig. Naturschützer argumentieren eher gegen Eingriffe in die Natur, während Umweltschützer eher den Vorteil der Einsparung von Kohlenstoffdioxid-Ausstoß durch Ökostrom-Kraftwerke sehen.
  • Das gemeinsame Ziel einer Vermeidung von Schäden für die Biosphäre von eher lokal handelnden Naturschützern und die global formulierten Ziele von Umweltschützern kann zu unterschiedlichen Prioritäten führen.

Trotz dieser unterschiedlichen Perspektiven sind Umwelt- und Naturschutz im Normalfall keine Gegensätze. Bei der Analyse der Umweltschäden durch Umweltverschmutzung, wie etwa den Ökologischen Auswirkungen des Luftverkehrs, bestehen hohe Übereinstimmungen. Die Erarbeitung von Lösungen in verschieden orientierten Umwelt- und Naturschutzverbänden zum Nachhaltigen Konsum oder zur Energieeinsparung kann dann wiederum verschiedene Schwerpunkte haben.

Umweltschutz in der Öffentlichen Meinung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine internationale Untersuchung in 12 Nationen (China, Großbritannien, Irland, Iran, Korea, Mazedonien, Norwegen, Portugal, Schweden, Serbien, Spanien und Tschechien) im Jahre 2009 ergab, dass die Menschen dem Umweltschutz unterschiedliche Bedeutung beimaßen. Verhältnismäßig geringe Bedeutung hatte der Umweltschutz in Irland, Iran und Südkorea. In Iran, Südkorea, Norwegen, Schweden und Tschechien wurde ein enger Zusammenhang mit dem Tierschutz gesehen.[4]

Bei einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des deutschen Umweltbundesamtes im Jahre 2012 nannten mehr als ein Drittel der Deutschen spontan Umwelt- und Klimaschutz als eines der wichtigsten Probleme der Gegenwart.[5] Im Jahr 2018 war in einer vergleichbaren Umfrage des Umweltbundesamtes für 64 Prozent der Befragten Umwelt- und Klimaschutz ein sehr wichtiges Problem. Nur 14 Prozent der Befragten gaben an, dass die Bundesregierung "genug" oder "eher genug" für den Umwelt- und Klimaschutz tue.[6]

Aufgaben und Teilbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigsten Handlungsfeldern des Umweltschutzes zählen Klima-, Wald- und Gewässerschutz. Aktuell werden vor allem die Probleme der globalen Erwärmung und Luftverschmutzung diskutiert.

Klimaschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Klimaschutzes ist, anthropogenen Einflüssen, die zur globalen Erwärmung führen können, entgegenzuwirken und ihre Folgen abzumildern. Hauptansätze des Klimaschutzes sind gegenwärtig die Verringerung des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen und die Erhaltung und Unterstützung der Funktionen von Ozeanen und Wäldern in diesem Zusammenhang: Diese nehmen als Kohlenstoffsenken das mengenmäßig bedeutsamste Treibhausgas Kohlenstoffdioxid auf. Der Klimaschutz ist daher stark mit den beiden Teilbereichen Waldschutz und Gewässerschutz verbunden.

Klimaveränderungen können regional auftreten, z. B. durch umfangreiche Waldrodungen und Versiegelung der Landschaft durch Straßen und Gebäude. Insofern ist Klimaschutz auch Aufgabe einzelner Länder und Regionen.

Entwaldung im Amazonasgebiet

Waldschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Waldschutz umfasst alle Maßnahmen zum Schutz von Wäldern und Baumbeständen vor Schäden jeglicher Art. Dabei werden sowohl die forstwirtschaftlichen wie auch die nicht-materiellen Ansprüche (wie Erholung, Klimawirkung oder Landschaftsgestaltung) an den Wald als schützenswert betrachtet. Aus forstwirtschaftlicher Sicht steht der Schutz des Waldes gegen schädliche Tiere, Pilze und Pflanzen (Forstschädlinge) oder Umwelteinflüsse im Vordergrund. Außerdem ist der Waldschutz ein entscheidender Faktor gegen übermäßige Waldrodung, um die Rate der jährlich abgeholzten Urwaldflächen zu verringern. Waldgebiete sollen als Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, aus klimatischen Gründen, aber auch im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz möglichst erhalten werden. In manchen Regionen sind Wälder auch als Wasserschutzgebiet oder Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Gewässerschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Gewässerschutz bezeichnet man die Gesamtheit der Bestrebungen, die Gewässer (Oberflächengewässer und das Grundwasser) vor Beeinträchtigungen zu schützen. Der Gewässerschutz dient einerseits der Reinhaltung des Wassers als Ressource für Trink- oder Betriebswasser als Teilaufgabe des Umweltschutzes, andererseits dem Schutz aquatischer (d. h. vom Wasser abhängiger) Ökosysteme als Teilaufgabe des Naturschutzes. Eine sehr weitgehende Maßnahme zum Schutz von Gewässern ist die Ausweisung von Wasserschutzgebieten.

Autofreie Möglichkeiten

Schutz der menschlichen Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wird auch der Lebensraum des Menschen betrachtet. Hier spielen hauptsächlich Lärmschutz und Luftreinhaltung, in neuerer Zeit auch Schutz vor der Belästigung durch Gerüche eine Rolle. In vielen Teilen der Welt ist der Gewässerschutz für den Menschen überlebenswichtig, um ausreichend sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben. Für die Landwirtschaft und die Sicherung der Ernährung kann – je nach örtlichen Voraussetzungen – der Bodenschutz einen hohen Stellenwert einnehmen.

Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umweltprobleme sind vom Menschen verursachte, sich negativ auswirkende Änderungen in der Umwelt. Sie wirken sich nachteilig auf die aktuelle oder zukünftige Existenz oder das Wohlergehen der Menschen aus. Menschliche Handlungen beeinflussen unvermeidbar die Umwelt. Neben den gewünschten Verbesserungen haben sie oft auch ungewollte, nachteilige Folgen.

Problemtypen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umweltprobleme lassen sich nach verschiedenen Kriterien einteilen, z. B.

  • betroffenen Umweltbereichen (Umweltmedien Boden, Wasser, Luft; Ökosysteme)
  • räumlich
    • lokale (Luftverschmutzung in Ballungszentren)
    • grenzüberschreitende (Verschmutzung grenzüberschreitender Flüsse)
    • internationale (Kriege)
    • globale (Belastung der Atmosphäre, Ozonloch)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die modernen westlichen Umweltschutzbewegungen wurden während der Industriellen Revolution begründet. Doch schon vorher machten sich unterschiedliche Kulturen Gedanken über den Schutz ihrer Umwelt. Seit den 1960er-Jahren wurde der Umweltschutzgedanke zunehmend vorangetrieben, allerdings noch unter den Begriffen „Umwelthygiene“ und „Schutz der Umwelt“.[7] Das Kompositum Umweltschutz dagegen entstand wahrscheinlich Ende 1969 als Entlehnung zu engl. environmental protection. Mitarbeiter des damaligen Innenministers Hans-Dietrich Genscher sollen den Begriff aus den USA übernommen haben.[8] 1970 fand der Begriff Eingang in die parlamentarische Debatte und in die Presse.[7]

Die Freiburger Thesen, das Parteiprogramm der FDP vom 27. Oktober 1971, enthielten dann schon eine dem Umweltschutz gewidmete politische Position „Umweltschutz hat Vorrang vor Gewinnstreben und persönlichem Nutzen.“ Zudem formulierten die Freiburger Thesen das Ziel, das Recht auf eine „menschenwürdige Umwelt“ in Artikel 2 des Grundgesetzes zu verankern. Dies war die erste programmatische Haltung zum Umweltschutz in einer der wesentlichen westdeutschen Parteien.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altertum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Bildung von zusammenhängenden Siedlungen entstanden auch Probleme durch Abfälle und Abwässer. Schon im Altertum befasste man sich mit dem Problem der Abwasserbeseitigung. Entwässerungskanäle lassen sich bereits 3000 v. Chr. im Euphrattal nachweisen. Im Römischen Reich wurden meist offene Gerinne genutzt, aufgrund des hohen Bauaufwandes waren Abwasserrohre selten.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im frühen Mittelalter ging das Wissen um eine geordnete Abwasserentsorgung weitgehend verloren. Das trug zu verheerenden Pest- und Choleraepidemien bei. Demgegenüber steht die berühmte Landgüterverordnung Karls des Großen „Capitulare de villis vel curtis imperii“, in der bereits staatliche Verordnungen zum Waldschutz im Sinne von Rodungsverboten enthalten waren. Ebenso gab es bereits sogenannte Bannwälder, die allerdings primär den Wildbestand für die Jagd des Adels erhalten sollten. Aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit sind wenige kleinere forstwirtschaftliche Projekte bekannt, bei denen der Schutz der Umwelt – allerdings in Verbindung mit Nutzinteressen – im Fokus stand: So etwa der Nürnberger Reichswald, der im 12. Jahrhundert durch künstliche Aussaat von Nadelbäumen auf abgeholzten und degradierten ehemaligen Laubwaldflächen entstand.[9]

Ursprung der Umweltschutzbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Europa begann die großflächige Umweltverschmutzung mit der Industriellen Revolution. Große Fabriken und die Verbrennung immer größer werdender Mengen von Kohle und anderer fossiler Brennstoffe führten zu zunehmender Luftverschmutzung. Der Müll der Fabriken und der Abfall der Städte ließ die Müllberge wachsen. Die Umweltschutzbewegung entwickelte sich als Gegenreaktion auf die Industrialisierung, Urbanisierung sowie Luft- und Wasserverschmutzung.

In den stark gewachsenen Städten musste eine geordnete Abwasserentsorgung errichtet werden. Im Jahre 1739 war Wien als erste Stadt Europas erstmals vollständig kanalisiert. Erst ab 1842 wurde in London mit dem Bau des Kanalisationssystems begonnen. Die erste Kläranlage auf dem europäischen Festland wurde 1882 in Frankfurt am Main in Betrieb genommen.

Das historische Blue Marble, ein Foto von 1972, das half, den Umweltschutz der breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen

Umweltschutz im 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühe Naturschutz- und Umweltbewegung in Mitteleuropa, der bereits im 19. Jahrhundert einsetzende Tourismus, verklärten die Natur.

In Deutschland waren das Bewegungen wie Jugendbewegung, sozialdemokratische Naturfreunde, Wandervögel, Wandervereine oder die rechtsgerichtete Völkische Bewegung. Der Naturschutz wurde zwischen 1933 und 1945 ideologisch mit einem rassistischen Landschafts- und Heimat-Begriff sowie der Blut-und-Boden-Ideologie verknüpft.

Das neuzeitliche Bewusstsein für den Umweltschutz entwickelte sich in den westlichen Ländern in den 1960er Jahren, als man feststellte, dass sich industrielle Tätigkeiten sehr nachteilig auf die Umwelt auswirken können. Maßgeblich zu diesem Wertewandel beigetragen haben offensichtliche Missstände wie das Fischsterben im Rhein, die Versauerung der Meere, spektakuläre Chemiekatastrophen wie etwa in Seveso oder Bhopal, sowie das damals propagierte „Waldsterben“.

Montagsdemonstration 1989 in Berlin für den Umweltschutz – gegen Müllimporte

1971 wurde die bekannte Umweltschutzorganisation Greenpeace von Friedensaktivisten in Vancouver, Kanada gegründet. Die Organisation entstand aus der Formation Don't Make a Wave Committee, die von amerikanischen und kanadischen Atomkraftgegnern und Pazifisten gegründet worden war. Ziel dieses Komitees war es, eine Serie von Atombombentests zu verhindern. Später nahmen viele unabhängige Gruppen den Namen Greenpeace an. Erst am 14. Oktober 1979 wurden sie alle zu einer einzelnen Organisation Greenpeace International zusammengefasst.

1972 entstand das Blue Marble Foto durch die Besatzung von Apollo 17. Es war das erste klare Bild, das die von der Sonne beschienene Seite der Erde zeigt. Für die Umweltschutzbewegung der 1970er Jahre war das Bild ein wichtiges Symbol für die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit der Erde und ihre Isoliertheit im All.

Zudem weitete sich die Idee des Umweltschutzes auch auf die Agrarwirtschaft aus. So versucht die ökologische Landwirtschaft über den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel schädliche Einflüsse auf die Umwelt zu minimieren. Die dort angewandten alternativen Methoden zur Schädlingsbekämpfung, wie der Einsatz von Nützlingen oder thermischen Verfahren (zum Beispiel: Dämpfen (Bodendesinfektion) zur Bodenentseuchung) sollen negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit ausschließen. In Deutschland arbeiten heute bereits mehr Menschen im Umweltsektor als in der Autoindustrie.

Umweltbehörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Umweltbehörden versteht man die für den Umweltschutz zuständigen Behörden.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des Bundesumweltministeriums in Deutschland

In Deutschland sind von staatlicher Seite in erster Linie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) für den Umweltschutz zuständig. Auf Länder- und Landkreisebene sind weitere Behörden auf dem Gebiet des Umweltschutzes tätig. Das Bundesministerium und das Umweltbundesamt veröffentlichen unter anderem jährliche Zustandsberichte.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des Bundesministeriums in Österreich

In Österreich sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) kurz Lebensministerium und das Umweltbundesamt für den Umweltschutz zuständig.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz liegt die Zuständigkeit beim Bundesamt für Umwelt. Dieses ist die Umweltfachstelle der Schweiz und gehört zum Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

Rechtsgrundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umweltrecht bezeichnet die Gesamtheit der Rechtsnormen, die den Schutz der natürlichen Umwelt und die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Ökosysteme bezwecken. Weder in Deutschland noch in Österreich gibt es ein einheitliches Umweltschutzgesetz. Anders in der Schweiz, die 1983 ein eigenständiges Umweltschutzgesetz erlassen hat.

Das EU-Umweltrecht hat großen Einfluss auf die Gesetzgebung der einzelnen Mitgliedsstaaten. In der Charta der Grundrechte der Europäischen Union garantiert die EU ihren Bürgern:

„Ein hohes Umweltschutzniveau und die Verbesserung der Umweltqualität müssen in die Politik der Union einbezogen und nach dem Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung sichergestellt werden.“ (Artikel 37)[10]

Umweltrecht in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 27. Oktober 1994 verpflichtet das deutsche Verfassungsrecht in Artikel 20a des Grundgesetzes Deutschland dazu, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen; am 26. Juli 2002 wurde zusätzlich der Tierschutz eingefügt ("Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere"):[11][12]

"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."

Es handelt sich um eine "Staatszielbestimmung", eine allgemeine Verpflichtung des Gesetzgebers und der Verwaltung. Ein konkretes gesetzgeberisches oder verwaltungsmäßiges Handeln ist jedoch in Einzelfällen gerichtlich einklagbar.

Das deutsche Umweltrecht ist über zahlreiche Gesetze verstreut. Umweltwissenschaftler und Umweltjuristen fordern seit vielen Jahren, das Umweltrecht in einem Umweltgesetzbuch (UGB) kodifiziert zusammenzufassen und die Einzelvorschriften besser aufeinander abzustimmen. Die große schwarz-rote Koalition (2005–2009, Kabinett Merkel I) bzw. der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel versuchten es; das Vorhaben scheiterte im Februar 2009 am Widerstand der bayrischen CSU.

Umweltrecht in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in Österreich gibt es noch kein einheitliches Umweltrecht. Die rechtlichen Grundlagen sind über zahlreiche Gesetzesbücher verteilt.

Umweltrecht in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlage der Umweltschutzgesetzgebung der Schweiz ist der Artikel 74 der Bundesverfassung. Absatz 1 dieses Artikels lautet: „Der Bund erlässt Vorschriften über den Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen.“

Gestützt darauf wurde das Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz, das Umweltschutzgesetz (USG) erlassen. Das USG nennt als sein Ziel namentlich, „die natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere die biologische Vielfalt und die Fruchtbarkeit des Bodens, dauerhaft [zu] erhalten“. Der Gewässerschutz ist in einem separaten Gesetz für das Wasserrecht der Schweiz geregelt: Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer vom 24. Januar 1991 (Gewässerschutzgesetz, GSchG). Das Energiegesetz (EnG), welches die Energiewirtschaft auf nationaler Ebene regelt, beinhaltet in seiner Anfang 2018 in Kraft getretenen Fassung die „Energiestrategie 2050“, welche erneuerbare und einheimische Energiequellen fördert.

Inter- und supranationaler Umweltschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich des Umweltschutzes wird der nationalstaatliche Einfluss immer geringer. Durch den steigenden Grad an internationalen Kommunikationsnetzwerken und weltwirtschaftlicher Verflechtungen entsteht eine kollektive Verantwortung für die Umwelt. Die Staaten werden dazu gezwungen gemeinsam nach Problemlösungen zu suchen. Umwelt kennt keine von Menschen gezogenen Grenzen. Länderübergreifende Umweltpolitik rückt folglich zunehmend in das außenpolitische Blickfeld zumindest der Staaten, denen durch die Summe der globalen Umweltverschmutzung auch höhere Umweltbelastungen entstehen. Internationale Foren und Organisationen sind eine Antwort auf diesen Prozess.

Die erste internationale Umweltschutzkonferenz fand 1972 in Stockholm statt (Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen). Einer der wichtigsten supranationalen Akteure ist die UN (UNEP) – unter ihrem Dach kommt ein Großteil der multilateralen Umweltabkommen zustande. Eine Übersicht über die Vielzahl mittlerweile bestehender Umweltverträge bietet die Liste internationaler Umweltabkommen, wobei auch die Überschneidungen zum Internationalen Naturschutz deutlich werden.

Globale Grenzwerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 hat eine internationale Forschergruppe unter Johan Rockström vom Stockholm Resilience Centre in einer viel beachteten Studie in Nature kritische Grenzwerte für die wichtigsten umweltrelevanten Parameter des Planeten Erde untersucht und definiert, die sog. Planetary Boundaries.[13] Das Ziel dieser Festlegung ist es, die hochkomplexen Zusammenhänge der Ökosphäre auf diese Weise anschaulich zu vereinfachen, um Risiken schnell und übersichtlich anhand einiger weniger Schlüsselparameter sichtbar zu machen. Nach dieser Studie muss die Menschheit es schaffen, bei allen Parametern langfristig jeweils unter 100 % zu bleiben, um die Umwelt – und damit unsere Lebensgrundlagen – nicht unvorhersehbar zu gefährden.[14][15]

Werte, die derzeit über 100 % liegen

  • Verlust der biologischen Vielfalt = > 1.000 %
  • Schwefelemissionen = 346 %
  • Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre = 111 %

Werte, die nahe 100 % liegen

  • Ausdünnung der Ozonschicht = 98 %
  • Versauerung der Meere = 95 %

Werte deutlich unter 100 %

  • Phosphorverlust der Meere = 82 %
  • Von Besiedlung und Landwirtschaft beeinflusste Landflächen = 78 %
  • Süßwasserressourcen = 65 %

Diese Studie steht in der Tradition zahlreicher „Umweltmodellierungen und -szenarien“, die seit der Mitte des 20. Jahrhunderts angefertigt wurden.

Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vielen Schwellen- und Entwicklungsländern fehlen oftmals die nötigen Ressourcen für effektive Umweltschutzmaßnahmen. Globale Auflagen werden von diesen Ländern oft nicht akzeptiert. Sie argumentieren, dass die Industrienationen zum größten Teil für globale Umweltschäden verantwortlich sind. Bei lokalen Problemen, wie dem Einsatz akkumulativer Pestizide, fehlen oftmals bezahlbare Alternativen. So wird beispielsweise Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan (DDT) in diesen Staaten trotz erwiesener Umweltgefahren weiterhin großflächig zur Insektenbekämpfung eingesetzt.

Bekannte Umweltaktivisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „The Ecological Crisis as Part of the Multi-Dimensional Crisis and Inclusive Democracy“ by Takis Fotopoulos, in: ’The International Journal of Inclusive Democracy, Vol. 3, no. 3, 2007 [1]
  • Hans-Joachim Koch, Susan Krohn: Umwelt in schlechter Verfassung? Der Umweltschutz nach der Föderalismusreform. Natur und Recht 28(11), S. 673–680 (2006), ISSN 0172-1631
  • Takis Fotopoulos: „The Multidimensional Crisis and Inclusive Democracy“. Athens 2005. Englische Online Ausgabe: [2]
  • Torsten Mertz: Schnellkurs Ökologie. Dumont-Verlag, Köln 2006, ISBN 3-8321-7638-1.
  • Bruno Kürbiß: Responsible Care. Arbeitssicherheit und Umweltschutz in Chemieanlagen, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2008, ISBN 978-3-8085-7165-1.
  • Bernhard Verbeek: Die Anthropologie der Umweltzerstörung, 1998, ISBN 978-3-89678-099-7.
  • Dietrich Murswiek: Umweltschutz als Staatszweck – die ökologischen Legitimitätsgrundlagen des Staates. Economica-Verl., Bonn 1995, ISBN 3-87081-253-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Umweltschutz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Portal: Umwelt- und Naturschutz – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Umwelt- und Naturschutz
 Wiktionary: Umweltschutz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Deutschland
Schweiz

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. W. Nobel: Begriffe aus Ökologie und Umweltschutz. Ein kleines Kompendium. (Wirtschaft und Umwelt Bd. 31). Nürtingen 2011. S. 143
  2. H. Hulpke, H. A. Koch, R. Nießner (Hrsg.): Rompp-Lexikon Umwelt. 2. Aufl. Stuttgart, New York 2000. S. 840
  3. Ivana Weber: Die Natur des Naturschutzes: wie Naturkonzepte und Geschlechtskodierungen das Schützenswerte bestimmen. Oekom-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86581-082-3, S. 189, 196–199.
  4. Meng, Jenia: Origins of attitudes towards animals 2009. Ultravisum, Brisbane, ISBN 978-0-9808425-1-7, S. 349.
  5. http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2012
  6. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt: Umweltbewusstsein in Deutschland 2018 - Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage. Abgerufen am 3. Juni 2019. 
  7. ab Annikki Liimatainen: Untersuchungen zur Fachsprache der Ökologie und des Umweltschutzes im Deutschen und Finnischen: Bezeichnungsvarianten unter einem geschichtlichen, lexikografischen, morphologischen und linguistisch-pragmatischen Aspekt. Peter Lang, 2008, S. 61–62 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  8. Geo (Zeitschrift) 04/2008, S. 115
  9. Die frühen Ursprünge der Nachhaltigkeit. (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.forstwirtschaft-in-deutschland.de In: www.forstwirtschaft-in-deutschland.de, abgerufen am 9. November 2015.
  10. html-Version der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Artikel 37: Umweltschutz, abzurufen über EUR-Lex (dem Rechtsinformationssystem der EU)
  11. Artikel 20a GG, Gesetze-im-Internet, abgerufen am 7. April 2013.
  12. Artikel 20a Grundgesetz, Naturschutz + Tierschutz auf landesrecht-bw.de:
  13. Johan Rockström et al.: A safe operating space for humanity. In: Nature 461, (2009), 472–475, doi:10.1038/461472a.
  14. Artikel "Forscher definieren Grenzen für die Erde, die die Menschheit nicht überschreiten sollte" auf KlimAktiv.de
  15. Stockholm Resilience Centre: "Planetary Boundaries (Memento des Originals vom 11. Januar 2016) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stockholmresilience.org"
  16. siehe z. B. den Dokumentarfilm Home
  17. GoodPlanet.org (Memento vom 9. Juni 2009 im Internet Archive) Gründer und Präsident Yann ARTHUS-BERTRAND
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Umweltschutz

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