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Ostern: 
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3D MAN -  Bilderbox!

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I really like the white man pictures, because they look cute and they speak to you even without the facial expression. I have used them in a personal reflection I had to write for my study, as a marker for the different items I had to reflect on.

he is cute!

Simone

Vielen herzlichen Dank für die tollen Bilder, besonders die vielfältigen Figuren haben es mir angetan und diese werden bald sich zahlreich auf meiner Website tummeln.

Liebe Grüße

Bettina Kalandra

Ich finde die Bilder einfach super, d.h. sie können perfekt z.B. in internen Schulungspräsentationen eingesetzt werden.

...sie so graziös wirken, die Messages super transportieren ohne aufdringlich zu wirken.

Raimund Matosic

Hallo, ich möchte mich bei Euch für die vielen tollen Bilder und vor allem für die "Männchen" bedanken!

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Ich möchte die Bilder für meine Facebook Seite nutzen, für kleine Posts oder Tipps des Tages. Dafür sind sie ideal, witzig und bringen genau auf den Punkt was ich ausdrücken möchte mit dem jeweiligen Post. Vielen Dank für die tollen Bilder!

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil sie lustig sind und genau die Situation widerspiegeln können, die man beschreiben möchte.

Kerstin

Die Bilder sind einfach spitze und stellen jede mögliche Situation dar. Ich nutze die Bilder für Präsentationen in der Schule und damit werden sie immer zum Hit vor meinen Klassenkameraden. Es lockert die Stimmung auf und man kann Ding oder Prozesse sehr gut und leicht verständlich darstellen.

ich damit immer Top Präsentationen hinbekomme und zum Star der Klasse werde. Selbst die Lehrer sind beeindruckt.

Sonja Frick

Die Bilder sind optimistisch und vielseitig einsetzbar. Sie bereichern jede Webseite, jeden Kurs oder jede Präsentation!

Ich liebe die Bilder weil sie so freundlich, lebenswert und aussagekräftig sind.

Martin S. Russig

Liebe Peggy, lieber Marco.
Vielen, vielen Dank für die tollen Bilder.
Sie sind von Anfang an eine erfrischende Bereicherung für unser Portal.

Liebe Grüße Johanna

Johanna Fleischmann

Die Bilder werden in einem Blog-Beitrag zum Thema Teamwork verwendet. Falls Sie schauen mögen - Hier der Link:
http://www.berlinerteam.de/blog/

Vergnügte Grüße nach Dortmund

Kassandra Knebel

I really love your images!

As a dj/producer, I used your images to create some powerful cover art and social banners. I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too. Happy travels and I wish you a lovely day!

My customers and my followers love the work I did thanks to your beautiful pictures. Best wishes Gianfranco

Gianfranco

Ich finde für viele Gelegenheiten und Lebenssituationen genau die richtigen 3D Männchen. Ich benutze Sie für Präsentationen, Meditationen, Exerzitien im Alltag, Gemeindenachrichten

... weil sie ganz oft ohne Worte "den Nagel auf den Kopf treffen"

Annette Brautmeier

Hallo Peggy und Marco! Ich bin total begeistert von euren Bildern und im Zuge meines Studiums helfen mir vor allem die weißen Männchen unglaublich viel weiter. ICH STEH TOTAL AUF SIE! Danke, dass ihr so viele schöne Fotos und Bilder zur Verfügung stellt. Meine Präsentationen sehen damit viel schöner aus :) lg Sabine aus Wien

Sabine Angelo

Die Schreibstube Rede-Text-Biografie T.Köllner, sagt: Danke!
Auf den Punkt, ohne unnötigen Schnickschnack, grafisch griffig und feinkonturiert.

Danke für eure wunderbaren Bilder, die uns privat, unsere Web-Kunden und das Social Media immer wieder begeistern.
Ob im Namen der Freiheit oder auf der Homepage: Eure Grafiken sind immer ein feiner Akzent der Blicke zieht.

Vielen Dank für eure Grafiken!
Mit herzlichen Grüßen
Schreibstube Rede-Text-Biografie Tay Köllner

Tay Köllner

quality and simplicity of graphics and they are refreshingly free. Important for small business or teachers

I will be using them in a course project I am currently completing

Dont know yet will let you know

Ann-Marie Docherty

Hey, Bilder sind m.E. die einfachste Form der Kommunikation. Mit Bildern ist es möglich viele Emotionen und Situationen zu transportieren als mit Sprache selbst. Ich fand es zum einen toll, dass ihr die Bilder mit den 3 D Männchen kostenlos zur Verfügung gestellt habt, zum anderen, da ich viel mit Powerpoint und Visio arbeite und auch sehr gerne kreativ bin, weiß ich wie schwer es ist Bilder in dieser Qualität, Form und Sprache zu entwicklen. Und das fand ich musste mit einem "Kaffee" belohnt werden ;-)

Sie sind einfach bezaubernd :-)

stathi

Die 3Dmen sind vielfältig einsetzbar. Ich nutze Sie vor allem im Qualitätsmanagement (u.a. für Powerpoint-Präsentationen).

...weil sie durch ihre Gestaltung in die unterschiedlichsten (sowohl privat als auch geschäftliche) Präsentationen eingebaut werden können!

Uwe Jendrollik

Danke, Herr Lachmann! I LOVE Pixabay. Wonderful, high-quality images. I've tried to contribute pictures but, alas, my camera and my skills are not up to par. I have but one lonely picture that was accepted. Yet that is the reason Pixabay is worthy of praise - the standards are very high. I tell all my clients about Pixabay; it is my first photo resource.

Thank you for creating this community!

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Hello Marco & Peggy
We are Olimpiadi Letterarie, and we really appreciate your little 3D men They are cute, funny and very versatile. We used them to make Olimpiadi lettararie’s FB page brighter and funnier. Olimpiadi Letterarie is a series of italian literary contests addressed to amateur writers. Recently we started a forum and your little 3Dmen keep us company. We thank you for the opportunity to use them freely.

Your lovely 3Ds are perfect to introduce every contest, to celebrate winners and to brighten every event. The image of the 3Dmen in the olympic circles seems to be made specifically for us. We thank you from the bottom of our hearts We credited your page in our forum (and FBpage too) but we wanted to express our gratitude personally . Thanks again Viola from Olimpiadi Letterarie

Viola from Olimpiadi Letterarie

Thank you for the wonderful pictures! I love your style and use your images all the time!

Natasha Daniels

Eure Männchen habe ich mir gleich alle auf meiner Platte gespeichert und werde sie wohl als eine Art Maskottchen in unseren Flyern und EPaper Katalogen einsetzen wenn ich PDF endlich schön und gut erstellen kann. Genau das was ich gesucht habe und daher habe ich auch gerne gespendet auch wen ich sie wahrscheinlich erst in Monaten mal nutzen werde.

Ich liebe die 3D Männchen so sehr, weil sie einfach knuffig und aussagekräftig sind und in viele Lebenslagen / Produkte rein passe

Horst Engels

Looking for a way to unify my Catagory Pictures on my Website. With the different posies I can have a more jelling website instead of un-similar Pictures to represent Categories in my store.

Using them as Thumbnails and Icons for Website Store.

Let you Know when i get them up and hopefully start seeing more traffic, still have some issues to fix.

ChizBiz Company

Die Bilder sind sehr schön, schlicht und aussagefähig, Respekt!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für die Zukunft.

Johannes Sandkamp

I downloaded the Buddist and temple pictures of Thailand, which it cues to the natural Thai traditional places and that pics were cleared and focused, can be improvising about esthetic history.

Thank you that you created and shared the countries' culture pictures, the saveral pictures can cue to social life and city life which we can touch their life feeling.

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Liebe Peggy, lieber Marco.
Danke für eure tollen Bilder. Die Männchen sind super.
Sie werden in meinen Webinaren besondere Beachtung bekommen. Weiter so.
Ihr seid Spitze!

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Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3D-Männchen sind einfach toll und geben vielen meiner Webseiten und Blogbeiträge den richtigen Pfiff, so dass sie auf den ersten Blick die Emotionen ansprechen.

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil ich durch ihre Vielgestaltigkeit eine einheitliche bildliche Optik erhalte, aber trotzdem viele verschiedene Dinge ausdrücken kann. Es ist schon faszinierend, wie sie ohne Gesicht die vielen verschiedenen Emotionen und Situationen ausdrücken können.

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So many great choices of 3D people to add to my blog, designed for new teachers or teachers who are new to teaching science! Your images add fun and whimsy to my entries and I’ve received many compliments on your 3D people. Thanks for sharing!

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I love the 3d Man so much I have to see them in all kinds of poses.

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Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3DMännchen sind so liebenswert und passen einfach immer. Ich nutze sie gerne in Social Media um Beiträge interessanter zu machen oder einen Freund ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der 3DMan ist immer ein Hingucker und einzigartig. Bei Präsentationen überrascht er an den richtigen Stellen und hält die Stimmung oben. Ich danke für diese wundervolle Kreation und wünsche dem euch und dem 3DMan viel Erfolg.

Ich liebe 3 DMännchen so sehr, weil sie positiv, freundlich und zu jeder Situation passen

Kornelia Künzel

Weil diese zu meine meinem Thema auf de Website super gut passen. Ich finde alle Bilder von euch sehr gelungen mit diesen Menschen.

Ich habe sie unter meiner Rubrik Tierbetreuung auf meiner Homepage integriert.

Sehr schön.

Kristin

Hi Peggy and Marco, I really love the funny characters you create, they really create an impact in my presentations! thanks! Pete PS - I've bought you a coffee as a small gesture of thanks!

Pete Linforth

Sie sind einfach putzig und attraktiv gestaltet. Ich benutze Sie hauptsächlich als Design fuer T-shirts.

Sie sich gut eignen zu jedem Anlass, und die Motive so herrlich gemacht sind.

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Auf meinen Webseiten findet Ihr überall die kleinen weißen 3D Männchen! Und warum? Weil die einfach HAMMER sind!

Ich habe die kleinen weißen Menschen irgendwann letztes Jahr entdeckt und mich sofort in sie verliebt. Ich finde sie super sympathisch und das ist bis heute so geblieben. Die haben einfach alles: die sind mutig, frech, verwegen. Die sind immer gut drauf egal was passiert. Sie spiegeln einfach jede mögliche Situation und jede mögliche Emotion wieder und das obwohl sie kein Gesicht haben. Es ist einfach unglaublich.

Es sind meine persönlichen kleinen weißen Helden!

Video zum Testimonial!

Susanne Fritz

Die Bilder sind qualitativ, sehr anschaulich und zudem extrem günstig. Außerdem finde ich die offene Lizenzform CC0 klasse.

In erster Linie werden die Bilder auf unseren Blogs eingesetzt.

Bisher gab es rundum nur positive Meinungen zu unseren Bildern.

Damian

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Happy travels and I wish you a lovely day!

Best wishes

Claire

Claire Jury

Hallo Peggy, Hallo Marco,
Danke für Eure super Bilder. Die Männchen sind prima und vor allem gibt es zu jedem Anlass eines! Verwende diese sehr gerne! Weiter so, freut mich sehr, Ihr seit super!

Michael Lüdemann

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern. Die Bilder haben eine Seele und Emotionen

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern

nicola katharina dr. leffers

Ich finde diese Idee einfach toll und ich verwende sie nicht nur für die Webseite, sondern auch für unsere Ankünder-Plakate

Ich liebe diese 3D Männchen so sehr, weil sie einfach Aussagekräftig sind und wirklich toll gemacht.

Josef Hofmarcher

Hallo Peggy and Marco, Vielen Dank for making life easier by creating fun images for hard to convey concepts.

Cheers, Cecilia

Cecilia Wandiga
Ostern

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Auferstehung (Dieric Bouts, um 1455)
Verkauf von Osterzweigen am Münchner Viktualienmarkt

Ostern (lateinisch pascha oder Festum paschale, von hebräisch .mw-parser-output .Hebr{font-size:115%}פֶּסַח .mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}pésach) ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

Da Leiden, Sterben und Auferstehung Christi laut den Aussagen des Neuen Testamentes in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale) historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

Mit dem Ostersonntag (liturgisch Dominica Resurrectionis, „Sonntag der Auferstehung“ [des Herrn][1]) beginnt die österliche Freudenzeit (Osterzeit), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

Bezeichnungen

Europäische Sprachen

Viele Sprachen bezeichnen das Osterfest mit einer Wortableitung vom aramäischen pas-cha, angelehnt an das hebräische Wort Pessach, unter anderem:

  • Albanisch: pashkët
  • Dänisch: påske
  • Esperanto: Pasko
  • Französisch: Pâques
  • Griechisch: πάσχα
  • Isländisch: páskar
  • Italienisch: Pasqua
  • Katalanisch: Pasqua
  • Niederländisch: Pasen
  • Norwegisch: påske
  • Plattdeutsch: Paasken[2]/Paasch(en)[3]
  • Portugiesisch: Páscoa
  • Rätoromanisch: Pasca/Pasqua
  • Rumänisch: paști
  • Russisch: Пасха
  • Schwedisch: påsk
  • Spanisch: Pascua
  • Türkisch: Paskalya

Im nordwestdeutschen Raum hat sich die Bezeichnung Paasken für Ostern im Plattdeutschen bis heute erhalten. Diese Sprachtradition weist auf die wesentliche Beziehung von Tod und Auferstehung Jesu zum Auszug der Israeliten aus der Sklaverei hin und betont die bleibende Verwurzelung des Christentums im Judentum.

Die meisten slawischen Sprachen nennen das Osterfest „Große Nacht (Große Nächte)“, auf Polnisch Wielkanoc, Tschechisch Velikonoce und Slowenisch Velika noč. Hingegen verwenden das Bulgarische Великден und das Ukrainische Великдень mit der Bedeutung „Großer Tag“ (Große Tage), in gleicher Weise die baltischen Sprachen Lettisch Lieldienas und Litauisch Velykos.

In den beiden sorbischen Standardsprachen lautet das Wort für Ostern Jutry bzw. Jatšy und leitet sich vom slawischen jutro („der Morgen“) ab.[4] Das ungarische húsvét bedeutet wörtlich „Fleisch zu sich nehmen“, ebenso das estnische lihavõte. Der georgische Name „აღდგომა“ (aghdgoma) heißt auf Deutsch „Auferstehung“ oder „Aufstehen“ im Allgemeinen, ebenso wie das kroatische, bosnische und serbische Uskrs oder Vaskrs.

Etymologie

Die Einführung und Kultivierung des Begriffs Ostern in Deutschland hängt eng mit der Strukturierung der fränkisch-deutschen Kirchenprovinzen zusammen. Diese waren sprachlich und klerikal unterschiedlich geprägt. Im Erzbistum Köln, der kölnischen Kirchenprovinz, die fränkisch geprägt war, herrschte der Begriff pāsche vor und wurde vor allem in den heute erhaltenen Dokumenten so auch geschrieben. Bonifatius hatte als Bischofssitz Mainz, und aus der angelsächsischen Tradition wurde dort in den Dokumenten ôstarun in angelsächsischer Anlehnung als typisches Missionswort verwendet.[5]

Das neuhochdeutsche Ostern und das englische Easter haben die gleiche sprachliche Wurzel, zu deren Etymologie es verschiedene Lösungsansätze gibt. Das Herkunftswörterbuch des Duden leitet das Wort vom altgermanischen Austrō > Ausro „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete und sich im Altenglischen zu Ēostre, Ēastre, im Althochdeutschen zu ōst(a)ra, Plural ōstarun fortbildete. Der Wortstamm ist mit dem altgriechischen Namen der vergöttlichten Morgenröte Ēōs und dem lateinischen aurora „Morgenröte“ verwandt, die ihrerseits weitere Sprachen beeinflusst haben.[6] Die zugrunde liegende indogermanische Wurzel ist das Substantiv *h₂au̯s-os „Morgenröte“, abgeleitet von einer indogermanischen Verbalwurzel *h₂u̯es- „(morgens) hell werden“[7] oder *h₂au̯s- „(aus dem Wasser) schöpfen, Feuer holen“.[8]

Ēostra ist erstmals 738 bei Beda Venerabilis (de temporum ratione 15) belegt. Auf ihn geht die Vermutung zurück, das Wort habe eine angelsächsische Lichtgöttin bezeichnet, nach der der Monat April auf angelsächsisch Ēosturmanoth benannt war. Das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm zitiert ihn mit dem Vorbehalt, er könne diese Göttin – als deren späteren Namen sie Ostara vermuten – erfunden haben.[9] Die hypothetische Gottheit Ostara wird heute skeptischer gesehen.[10] Wahrscheinlicher ist, dass Beda Volkstraditionen aufgriff, die im Rahmen frühjährlicher Vegetationsriten gepflegt wurden und mit den Matronen- und Disenkulten in Verbindung standen und darüber hinaus im damaligen paganen germanischen Raum üblich waren und teilweise heute noch tradiert werden.[11]

Wegen der Entdeckung des leeren Grabes Jesu „früh am Morgen, als eben die Sonne aufging“ (Mk 16,2 EU) ist die Morgenröte im Christentum Symbol der Auferstehung.[12] Die Canones Hippolyti (um 350) gaben daher für die Osternacht die Weisung: „Alle sollen daher bis zur Morgenröthe wachen, dann ihren Leib mit Wasser waschen, bevor sie Pascha feiern, und das ganze Volk sei im Lichte“. Dies knüpfte auch an die biblische Exodustradition der Israeliten in der Nacht des „Vorübergehens“ (hebräisch pessach, engl. Passover): „Eine Nacht des Wachens war es für den Herrn, als er sie aus Ägypten herausführte. Als eine Nacht des Wachens zur Ehre des Herrn gilt sie den Israeliten in allen Generationen“ (Ex 12,42 EU).

Honorius Augustodunensis (12. Jh.) leitete Ostern von Osten (vgl. engl. easter und east) ab, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs. Viele neue Christen ließen sich damals „bei Sonnenaufgang“ am Ostermorgen – althochdeutsch zu den ostarun – taufen. Hier knüpft auch der Namenforscher Jürgen Udolph an, der das Wort mit Bezugnahme auf den österlichen Tauftermin aus der nordgermanischen Wortfamilie ausa („gießen“) und austr („begießen“) erklärt. So wurde ein vorchristlicher Wasserritus als vatni ausa („mit Wasser begießen“) bezeichnet.

Eine weitere Deutung geht von der lateinischen Bezeichnung hebdomada in albis („weiße Woche“) für die Osteroktav aus. Da alba im französischen die Bedeutung „weiß“ verliert und die spezielle Bedeutung „Morgenlicht“ bzw. „Morgenröte“ annimmt, kann dies durch das entsprechende germanische Wort wiedergegeben worden sein.[13]

Ostern im Neuen Testament

Erscheinungs- und Grabüberlieferung

Die vielfältige neutestamentliche Osterüberlieferung wird im Kern auf die Jerusalemer Urgemeinde zurückgeführt. Aus ihr stammt der emphatische Jubelruf, der bis heute viele Ostergottesdienste weltweit eröffnet (Lk 24,34 EU):

„Der Herr ist wahrhaftig auferstanden … (und dem Simon erschienen)!“

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes und wurde von keinem Menschen beobachtet. Erst ihre Folgen werden für seine ersten Nachfolger als wahrnehmbar beschrieben: Frauen aus seiner Heimat, die sein Sterben und seine Grablegung mitangesehen hatten, entdecken, dass sein Grab leer ist. Dabei teilen Engel ihnen die Botschaft von der Auferweckung mit und senden sie zu Petrus und den übrigen verbliebenen Jüngern.

Laut der ältesten überlieferten Version im Markusevangelium (Mk 16,1–11 EU) kündigt der Engel ein Wiedersehen mit Jesus in Galiläa an. Die Frauen erzählen jedoch niemandem von dieser Begegnung, da sie sich fürchten. Damit endet das Evangelium wohl ursprünglich; die weiteren Abschnitte (Mk 16,14ff. EU) kamen als Zusammenfassung anderer Überlieferungen erst später hinzu.

Auch in Matthäus 28,1–10 EU schickt der Engel die Jünger nach Galiläa. Lukas und Johannes siedeln die übrigen Ereignisse in Jerusalem und Umgebung an, wo Jesu eigenes Reden und Handeln seine verzweifelten Jünger zum Glauben an sein neues, unzerstörbares Leben führt (Lk 24,31 ff. EU; Joh 20,16–18 EU). Jesu Begegnung mit den versammelten Erstberufenen am Abend des Ostertages ist der Durchbruch: Jesus bringt seine Jünger zum Glauben an ihn, stellt die zerbrochene Gemeinschaft mit ihm wieder her (Joh 20,19–23 EU) und beauftragt sie zur weltweiten Mission (Mk 16,14 ff. EU; Mt 28,16–20 EU; Lk 24,36–50 EU).

Die Jerusalemer Urchristen hielten die Namen der ersten Osterzeugen als besonders bedeutsam für ihren Glauben fest (1 Kor 15,3–8 EU). Paulus von Tarsus, der sich als letzter in diese Reihe stellte, erzählt, dass er dem Auferstandenen als Christenverfolger persönlich begegnet sei und von ihm zum Völkerapostel beauftragt worden sei. Er, Paulus, habe die Jerusalemer Urchristen erst Jahre danach kennengelernt (Gal 1,15–20 EU).

Der „dritte Tag“

Auferstehung Christi, 1499, von Perugino. Zu diesem Bildtypus gehört die Fahne als Symbol des Sieges über den Tod.

Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am „dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1 Kor 15,3–4 EU). Die Angabe bezieht sich auf die Entdeckung des leeren Grabes am „ersten Tag der Woche“ (Mk 16,2 EU; Mt 28,1 EU; Lk 24,1 EU; Joh 20,1 EU) und auf die Jesuserscheinung vor einigen seiner Jünger am Abend desselben Tages (Lk 24,21 EU). Dieser Auferstehungstag folgte nach den Evangelien auf den Schabbat nach Jesu Kreuzigung, die nachmittags an einem Rüsttag zum Schabbat stattfand. Die christliche Chronologie zählt somit den Ostertag als „dritten Tag“ beginnend mit dem Kreuzigungstag als erstem Tag. Damit entspricht sie der zeitgenössischen jüdischen Praxis,[14] bei der Angabe einer Frist auch nur teilweise betroffene Zeitabschnitte als ganze Einheit mitzurechnen.[15]

Zudem bringt diese geprägte Formel Jesu Auferstehung mit vorgegebener Tradition in Verbindung. So ist der „dritte Tag“ im Tanach häufig[16] der Zeitpunkt besonderer Ereigniszuspitzung (Gen 22,4 EU), Tag einer Rettung aus Todesnot (Jona 2,1 EU) und ultimativen Wende zum Heil durch Gottes Eingreifen in die Geschichte (Jos 3,2 EU): Mit Bezug auf die Auferstehung besonders deutlich in Hos 6,2 EU. Dies reflektieren auch Jesu Leidens- und Auferstehungsankündigungen, die in den synoptischen Evangelien seine Passionsgeschichte einleiten und gliedern. Das Markusevangelium bevorzugt dabei den Ausdruck „nach drei Tagen“ (μετὰ τρεῖς ἡμέρας: Mk 8,31 EU; 9,31 EU; 10,34 EU), der jedoch eine Binnenfrist, keine Ablauffrist angibt, wie die Aussage „innerhalb von drei Tagen“ (Mk 14,58 EU; 15,29 EU) bestätigt. Im Matthäusevangelium dominiert die Ordinalzahl mit bestimmtem Artikel (Mt 16,21 EU; 17,23 EU; 20,19 EU; nicht Mt 12,40 EU). Diese findet sich auch im Lukasevangelium (Lk 9,22 EU; 18,33 EU; 24,7 EU; nicht in Lk 9,43bff EU).

Während diese Ankündigungen häufig als nachträgliche Redaktion von Urchristen gelten, enthalten auch einige mögliche echte Leidens- und Todesankündigungen Jesu eine Dreitagesangabe: so das Rätselwort vom „Zeichen des Jona“ (Mt 12,40 EU), dessen Angabe „nach drei Tagen und drei Nächten“ dem Osterdatum jedoch widerspricht, und das Wort vom Tempelabriss und -neubau „in drei Tagen“, das die Urchristen auf Jesu Tod und Auferstehung bezogen (Joh 2,19ff EU).[17]

Verhältnis zum Pessach

Jesu Kreuzigung fand nach den Synoptikern am Hauptfesttag des Pessach, dem 15. Nisan, statt. Nach dem Johannesevangelium dagegen starb er am 14. Nisan zur selben Zeit, als die Pessachlämmer im Jerusalemer Tempel geschlachtet wurden.

Jesu Tod wird somit im Urchristentum in die Leidensgeschichte, andererseits die Befreiungshoffnung Israels eingezeichnet. Seine Auferstehung wird als Bekräftigung dieser Hoffnung verstanden und ihre Ausweitung auf alle Völker erwartet.

Das letzte Abendmahl von Jacopo Bassano

Die christliche Eucharistie geht zurück auf das in den Evangelien dargestellte Abendmahl Jesu, das bei den Synoptikern ein Pessachmahl ist (Mk 14,12–26 EU). Hinzu kommt aus dem Johannesevangelium (Joh 1,29 EU) und vor allem bei Paulus aus 1 Kor 5,7 EU das Symbol des Agnus Dei, das an die bis 70 n. Chr. im Tempel geschlachteten Pessachtiere erinnert.

Ostern in der Kirchengeschichte

Unterschiedliche Festlegung des Osterdatums

Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr variiert. Der Ostersonntag hängt vom Frühlingsvollmond ab, wobei der Frühlingsanfang abweichend vom astronomischen Datum (19. bis 21. März) und von der Berechnung nach dem jüdischen Kalender festgelegt ist auf den 21. März.

Nachdem auf dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahre 325 eine erste allgemeinverbindliche Regelung beschlossen worden war, die nun den Julianischen Kalender benutzte, ließ Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 den gregorianischen Kalender im Bereich der Westkirche einführen. Allerdings blieben die Ostkirchen (mit Ausnahme der Finnisch-Orthodoxen Kirche und der Ostsyrischen Kirche) beim Julianischen Kalender, so dass seitdem der Ostertermin der westlichen Christenheit von dem der orthodoxen und altorientalischen Kirchen um bis zu fünf Wochen voneinander abweichen kann. Das Osterfest der Ost- und Westkirchen liegt in diesem Jahrhundert insgesamt nur 27 mal auf demselben Tag.

Alle übrigen beweglichen christlichen Feste werden vom Ostersonntag aus berechnet.

Die Karwoche

Der österliche Festkreis beginnt in den westlichen Kirchen seit dem Jahr 1091 mit dem Aschermittwoch, dem eine 40-tägige Fastenzeit folgt. Diese erinnert an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste sowie an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete und betete. Die Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, endet mit dem 40. Tag am Karsamstag. Das östliche Christentum rechnet die Sonntage zur Fastenzeit mit hinzu, zählt aber andererseits die Woche vor dem Ostersonntag nicht mit zu den 40 Fastentagen, sondern als eigene Zeitperiode.

Diese letzte Woche vor Ostersonntag, die Karwoche, beginnt mit dem Palmsonntag, an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. In der Karwoche ist es in einigen Gemeinden üblich einen Frühjahrsputz durchzuführen, damit die Kirche zum höchsten Fest der Christen in einem neuen Glanz erstrahlt.[18] Am Gründonnerstag feiert das Christentum das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.

Am folgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.

Die westkirchliche Theologie versteht das Gedenken an Leiden und Kreuzestod Christi, seine Auferstehung von den Toten und seine Himmelfahrt und Erhöhung als Einheit, das in der Liturgie gegenwärtig gesetzt wird. Die römisch- wie die altkatholische Theologie beschreiben es als „Pascha-Mysterium“, in dem Jesus Christus „durch seinen Tod […] unseren Tod vernichtet und durch seine Auferstehung das Leben neu geschaffen“ hat.[19]

In den evangelischen Kirchen wird der Zusammenhang – ohne auf den Mysteriumsbegriff zurückzugreifen – in einer eigenen Präfation zum Osterfest gleichfalls ausgedrückt: „Geopfert ist unser Osterlamm, Christus. Durch ihn hast du hinweg genommen die Sünde der Welt, sein Sterben lässt du für uns zum Sieg werden über den Tod, in seiner Auferstehung schenkst du uns wieder das Leben. Darum jubelt [heute] der ganze Erdkreis in österlicher Freude“.[20]

Osterliturgie

Ostern war in den ersten christlichen Jahrhunderten der einzige ordentliche Tauftermin. Seit karolingischer Zeit erfüllten die Osterspiele für die zumeist ungebildeten Gläubigen eine bedeutende katechetische Rolle, da die liturgische Auferstehungsfeier in der Westkirche zur Klerikerliturgie verkümmerte, die bereits am Karsamstagmorgen vorgefeiert wurde.

Die Ostkirchen haben demgegenüber bis heute an der Feier als Nachtwache vom Abend bis zum Morgen festgehalten, während in den meisten Kirchen des Abendlandes bis zur Wiederherstellung der Osternachtliturgie die „Messe am Tag“ (Hochamt) den Höhepunkt des Osterfestes bildete.

Da die österliche Freudenzeit nach dem Zeugnis des Neuen Testaments am frühen Morgen des ersten Tages der Woche mit der Entdeckung des leeren Grabes Jesu begann, endet die Osternachtliturgie zum Sonnenaufgang mit der Feier der Eucharistie.[21] Die Morgenröte, das Erscheinen des Lichts nach finsterer Nacht, ist in vielen Kirchenliedern, literarischen Werken und künstlerischen Darstellungen wiederkehrendes Symbol für die Auferstehung Christi und die kommende Auferstehung aller Menschen.

So heißt es in dem Ambrosius von Mailand zugeschriebenen und aus dem 4. oder 5. Jahrhundert stammenden Hymnus Aurora lucis rutilat, der zu den Laudes des Ostersonntags gesungen wird:

„Der Morgen rötet sich und glüht, der ganze Himmel tönt von Lob,
in Jubel jauchzt die Erde auf, und klagend stöhnt die Unterwelt.
Der starke, königliche Held zerbrach des Todes schweren Bann.
Sein Fuß zertrat der Hölle Macht: Aus harter Fron sind wir befreit.
Er, den der Stein verschlossen hielt, und den man noch im Grab bewacht,
er steigt als Sieger aus dem Grab, fährt auf in strahlendem Triumph.
Schon werden alle Klagen stumm, in Freude wandelt sich der Schmerz,
denn auferstanden ist der Herr; ein lichter Engel tut es kund.
Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit, der aus dem Grabe auferstand,
dem Vater und dem Geist zugleich, durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.“

Brauchtum

Osterbrunnen in Niederalbertsdorf, Sachsen, 2010

Regionale Osterbräuche

Ostereier aus Tschechien
Osterlamm aus Rührteig (Deutschland)

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier und Süßigkeiten, die vom „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.[22]

In katholischen und auch in vielen evangelischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht geläutet. In einigen Gemeinden, vorwiegend im süddeutschen Raum, aber auch in Luxemburg, ziehen stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder Klappern durch das Dorf, um zu den Gottesdiensten und zum Angelusgebet zu rufen.

In Frankreich, Österreich, aber auch in überwiegend katholischen Regionen Deutschlands erzählt man den Kindern, dass die Glocken am Karfreitag nach Rom fliegen und am Ostersonntag zurückkommen, um zu erklären, wieso sie nicht läuten. Die Glocken würden auf dem Rückweg aus Rom Süßigkeiten für die Kinder verstecken. Die Suche nach den versteckten Süßigkeiten findet in Frankreich – im Gegensatz zu den deutschsprachigen Ländern – erst am Ostermontag statt.

Körbchen mit Osterspeisen zur Speisensegnung

In einigen Gegenden ist auch die Speisensegnung (in Teilen Österreichs Fleischweihe genannt) am Gründonnerstag oder am Karsamstag gebräuchlich, wobei traditionelle Osterspeisen (Osterschinken, Würste, Zunge, Meerrettich, Eier) gesegnet werden. Bei den Kindern ist das „Eierpecken“ sehr beliebt: Jeder Teilnehmer erhält ein Ei und stößt es mit jenem von einem anderen Teilnehmer zusammen. Derjenige, dessen Ei bis zum Schluss ganz bleibt, hat gewonnen.

In Polen werden am Karsamstag Speisen für das Frühstück am Ostersonntag gesegnet (siehe Święconka). Am Ostermontag besprengt man sich gegenseitig mit Wasser (siehe Śmigus-dyngus).

In Bulgarien, Griechenland, Russland, Serbien und Schweden werden hartgekochte Eier rot bemalt oder teils nach altem Brauch mit Hilfe von Zwiebelschalen rot gefärbt als Symbol für das neue Leben, das durch das Opfer Christi erworben wurde. In Russland ist es außerdem üblich, neben Ostereiern traditionelle Osterspeisen (Kulitsch, Pascha) am Karsamstag weihen zu lassen.[23]

In Schweden gehen Frauen nachts heimlich und schweigend an eine Quelle, um das Osterwasser zu holen. Schaffen sie es, dabei nicht gesehen zu werden und mit dem Wasser ihren Liebsten zu benetzen, dann erobern sie damit seine Liebe. Ostern wird mit Feuerwerk und Lärm gefeiert. Die „Osterhexen“ werden symbolisch am Osterfeuer verjagt. Am Gründonnerstag verkleiden sich die schwedischen Kinder als „Osterweiber“ (Påskkärring). Sie laufen mit langen Röcken und Kopftüchern durch die Straßen und betteln an den Türen um Süßigkeiten, als „Bezahlung“ überreichen sie selbstgemalte Osterbilder.

In Griechenland wird nach der Auferstehungsliturgie die Majiritsa, eine Suppe aus den Innereien des Lamms gegessen, das dann im Laufe des Ostersonntags am Spieß gegrillt wird und am Abend werden in vielen griechischen Gemeinden Feuerwerke und Knallkörper gezündet. Während der Ostertage begrüßt man sich – wie auch in allen anderen orthodoxen Ländern – mit dem Ostergruß: Χριστὸς ἀνέστη! Christos anesti! (‚Christus ist auferstanden!‘) Der so Gegrüßte antwortet: Ἀληθῶς ἀνέστη! Alithos anesti! (‚Er ist wahrhaftig auferstanden!‘).

In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien wird am Ostermontag ein Brauch ausgeübt, bei dem die Männer Frauen mit Wasser, in Ungarn mit Parfüm, besprengen und mit einer Art handgemachten Rute – pomlázka (Tschechien) – korbáč (Slowakei) – die mit bunten Bändern geschmückt ist, „symbolisch“ (d. h. ohne weh zu tun) schlagen. Der Überlieferung nach soll dies die Gesundheit und Schönheit der betroffenen Frauen im kommenden Jahr erhalten. Frauen, die dabei übersehen werden, können sich unter Umständen beleidigt fühlen. Im Gegenzug schenkt die Frau dem Mann ein bunt bemaltes Ei oder auch einen geringen Geldbetrag. In manchen Gegenden kann sich die Frau dann am Nachmittag oder am darauf folgenden Tag revanchieren, indem sie Männer mit einem Eimer kalten Wassers übergießt.

Sorbische Osterreiter in Miltitz

In der sorbisch-katholischen Oberlausitz um Bautzen ziehen beim Osterreiten am Ostersonntag mehrere Prozessionen von einer Pfarrgemeinde in die Nachbargemeinde, um die Botschaft der Auferstehung singend zu verkünden. An den neun sorbischen Prozessionen nehmen jährlich etwa 1.500 Reiter teil. Auch in Ostritz an der Neiße wird dieser Brauch gepflegt, hier jedoch auf Deutsch. Die Prozessionen werden jedes Jahr von Tausenden Besuchern verfolgt.

Die Ukraine, Tschechien, die Slowakei und Polen sowie die sorbischsprachigen Gebiete in Deutschland (Brandenburg, Sachsen) sind wohl die Länder mit der kunstvollsten Eierbemal-Tradition. Auf den Pisanki (pl.) bzw. Писанки (ukr.) und velikonoční kraslice (cz.) (Bemalungen auf den Eiern) werden mit flüssigem Wachs Ornamente aufgetragen, die Eier in einer Farbstofflösung gekocht und in einem mit Gras oder ähnlichem Material ausgelegten Korb verschenkt. Für das sorbische Osterei gibt es vier verschiedene Techniken, die sich regionalgeografisch unterscheiden.

Ostersonntag in Sorrent

In Italien gibt es die „Torta di Pasquetta“: eine Art Gugelhupf mit gekochten Eiern, Spinat und der sogenannten „Ostertaube“. Am Karfreitag findet in vielen Orten eine Prozession statt, bei der das Kreuz schweigend durch die Straßen getragen wird. Die Auferstehung wird traditionell am zweiten Feiertag mit der Familie und Freunden mit Picknick gefeiert.

In Finnland schlagen Freunde und Bekannte einander leicht mit einer Birkenrute, um an die Palmzweige, mit denen Jesus in Jerusalem empfangen wurde, zu erinnern. Am Ostersonntag ziehen Kinder mit Trommeln und Tröten durch die Straßen zur Beendigung der Trauerzeit. In Finnland ist Ostern auch das Fest der Kerzen.

In England lässt man die bunten Eier an abschüssigen Straßen etc. hinunterrollen, bis die Schale ganz kaputt ist.

In Kroatien wird eine Art Kasseler Rippenspeer in der Kirche gesegnet und anschließend mit Meerrettich und hart gekochten Eiern als Osteressen serviert.

In den USA gibt es die traditionelle „Easter Parade“ auf der 5th Avenue in New York City. Man verkleidet sich und fährt mit bunt geschmückten Wagen durch die Straßen. Am Weißen Haus in Washington findet das Eierrollen („The White House Easter Eggs Roll“) statt, wobei jeder Teilnehmer ein vom Präsidenten und seiner Gattin signiertes Holzei erhält.

Auf den Philippinen pflegt man auch den Brauch mit Hasen und bunten Ostereiern. Wenn die Osterglocken läuten, fassen die Eltern die kleinen Kinder beim Kopf und heben sie hoch. Sie glauben, dass die Kinder so größer werden.

In Mexiko feiert man für etwa zwei Wochen eine Art Volksfest mit Musik und Tanz. Die Straßen sind mit Girlanden geschmückt. Am Karfreitag ist es ruhig, und es finden Prozessionen statt.

Marschkapelle bei einem Festzug (Spanien)

Auf der Südhalbkugel fällt Ostern in den Herbst, weshalb der Charakter des Brauchtums sich dort teilweise unterscheidet. In Südamerika südlich des Äquators wird vielerorts mit Blumenschmuck in den Straßen ein frühlingshaftes Ambiente imitiert.

In Australien schöpfen verlobte Paare Ostern fließendes Wasser aus einem Bach und bewahren es bis zu ihrem Hochzeitstag auf. Bevor sie zur Kirche gehen, besprengen sie sich gegenseitig damit. Dies soll Glück bringen.

In Spanien stehen Prozessionen und Umzüge im Vordergrund. An Karfreitag ziehen Verhüllte mit Henkersmützen und Fackeln durch die Straßen und verteilen Süßigkeiten an die Kinder. Am Ostersonntag feiern die Spanier in den Straßen zu Musik der Musikkapellen.

Weitere Osterbräuche und -symbole

Weitere österliche Bräuche und Symbole verschiedener Herkunft sind:

Ostern in der Kunst

Der Ostermorgen hat traditionell auch viele Künstler angeregt, zum Beispiel:

Siehe auch

 Portal: Ostern – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Ostern

Literatur

Theologie

  • Odo Casel: Art und Sinn der ältesten christlichen Osterfeier. In: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft. 14. Band, 1934, S. 1–78.
  • Giuseppe Visonà, Harald Schroeter, Peter MaserOstern/Osterfest/Osterpredigt I. Geschichte, Theologie und Liturgie II. Osterpredigt III. Ikonographie. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 25, de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-014712-2, S. 517–537.
  • Jens Herzer: Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten. Was wissen wir über die Ursprünge des Christentums?; Brennpunkt: Die Bibel, 4; Berlin: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft und von Cansteinsche Bibelanstalt, 2000, ISBN 3-7461-0144-1.
  • Hansjörg Auf der Maur: Die Osterfeier in der alten Kirche. Liturgica Oenipontana 2; LIT-Verlag, Münster 2003, ISBN 3-8258-6048-5.
  • John Ortberg: Weltbeweger. Jesus – wer ist dieser Mensch? Gerth, Asslar, 2013, ISBN 978-3-86591-877-2 (Originaltitel: Jesus – Who is this man?; Kap. 15, S. 292–307, über die Bedeutung des Osterfestes).

Brauchtum

  • Hermann Kirchhoff: Christliches Brauchtum (Feste und Bräuche im Jahreskreis). Kösel, München 1995, ISBN 3-466-36416-7, S. 91 ff.
  • Ernst-Otto Luthardt (Hrsg.): Frühlings- und Osterbräuche. Echter, Würzburg 2000, ISBN 978-3-429-02222-8.
  • Frauke Stobbe-Rosenstock: Osterschmuck und Osterbräuche. 2. Auflage, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-8001-6567-4.
  • Patrick Wittmann: Das kleine Buch der Osterbräuche. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7995-0286-3.
  • Johanna Woll, Margret Merzenich, Theo Götz: Alte Festbräuche im Jahreslauf. Ulmer, Stuttgart 1991, ISBN 978-3-8001-6806-4, S. 36–51.

Sonstiges

  • Jürgen Udolph: Ostern – Geschichte eines Wortes (= Indogermanische Bibliothek. 3. Reihe: Untersuchungen). 2. Auflage, Universitätsverlag Winter GmbH, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-0866-7.

Weblinks

 Commons: Ostern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Ostern – Reiseführer
WiktionaryWiktionary: Ostern – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Ostern – Zitate
Wikisource: Ostern – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Missale Romanum XXIX. (1953) S. 347.
  2. Gernot de Vries: Ostfriesisches Wörterbuch Hochdeutsch/Plattdeutsch, Leer 2000, ISBN 3-7963-0339-0, S. 275.
  3. Günter Harte, Johanna Harte: Hochdeutsch-plattdeutsches Wörterbuch, Leer, 3. Aufl. 1997, ISBN 3-7963-0243-2, S. 145.
  4. Heinz Schuster-Šewc: Historisch-etymologisches Wörterbuch der ober- und niedersorbischen Sprache. Band 7, Domowina-Verlag, Bautzen S. 470f.
  5. In der altsächsischen Evangelienparaphrase Heliand mit angelsächsischen Einflüssen fehlt dieses Missionswort. Verbreitungs- und Übersichtskarte bei Theodor Frings: Grundlegung einer Geschichte der deutschen Sprache, Karte Nr. 17.
  6. Festjahr.de
  7. Dagmar S. Wodtko (Hrsg.): Nomina im Indogermanischen Lexikon. Heidelberg: Winter Verlag, 2008, S. 357ff. Eine Weiterbildung derselben Wurzel, indogermanisch *h₂au̯s-t(e)r(o), wurde als Bezeichnung für eine helle Himmelsrichtung verwendet und hat im Lateinischen zu auster „Südwind, Süden“ und im Deutschen zum Wort „Osten“ geführt: ebd. S. 359, 367.
  8. Michael Janda: Die Musik nach dem Chaos. Der Schöpfungsmythos der europäischen Vorzeit (Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, hg. Wolfgang Meid), Innsbruck 2010, S. 253ff. Diese Wurzel hat sich daneben in lat. haurire „schöpfen“, gr. aúō „Feuer holen“ sowie enaúō „Feuer geben“ erhalten und bildet nach Janda das Benennungsmotiv für die indogermanische Göttin der Morgenröte *H₂áu̯sōs „das Herausschöpfen (des Feuers), die (das Feuer) herausgeschöpft hat“ (ebd.). Vgl. den konvergenten Erklärungsversuch Jürgen Udolphs weiter unten.
  9. Oster. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 13: N, O, P, Q – (VII). S. Hirzel, Leipzig 1889, Sp. 1371–1373 (woerterbuchnetz.de). 
  10. Horst Sauer: Wie heidnisch ist Ostern? Die Wissenschaft durchleuchtet eine fragwürdige Göttin. Die Zeit. 27. März 1959, abgerufen am 30. März 2016.
  11. Rudolf Simek: Lexikon der germanischen Mythologie. S. 90, 73, 217. Karl Helm: Altgermanische Religionsgeschichte. Band 2, Teil 2, §§ 162, S. 277–280.
  12. Christoph Dohmen: Art. Morgen. In: Manfred Görg, Bernhard Lang (Hrsg.): Neues Bibellexikon. Band 2. Benziger, Zürich und Düsseldorf 1995, ISBN 3-545-23075-9, Sp. 845–846. 
  13. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 23. erw. Aufl. 1999, S. 605 f.
  14. bNaz 5b; pSchab 9,12a,15.17
  15. Kurt Paesler: Das Tempelwort Jesu. Die Traditionen von Tempelzerstörung und Tempelerneuerung im Neuen Testament (= FRLANT 184). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-53868-5, S. 170 Anm. 41 Digi20. Hermann L. Strack, Paul Billerbeck: Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch. 1. Band, Das Evangelium nach Matthäus. C. H. Beck, München 19869 (= 1926), ISBN 3-406-02723-7, S. 649 (zu Mt 12,40).
  16. Kurt Paesler: Das Tempelwort Jesu, S. 170.
  17. Karl Lehmann: Auferweckt am dritten Tag nach der Schrift: Früheste Christologie, Bekenntnisbildung und Schriftauslegung im Lichte von 1 Kor. 15, 3–5; 1969 (PDF; 3,2 MB).
  18. Chrismie Fehrmann, Dirk Jochmann: Rituale vor der Osternacht; Westdeutsche Zeitung. Ausgabe Krefeld, 3. April 2012.
  19. Osterpräfation, zitiert nach Schott (Messbuch), zum Ostersonntag A: Am Tag. Abgerufen am 22. März 2016.
  20. Evangelisches Gottesdienstbuch, S. 320.
  21. Eine Verlegung auf den Vorabend – nach Einbruch der Dunkelheit – ist in den meisten westlichen Kirchen möglich.
  22. Ostern in der Schweiz und weltweit: Elf verschiedene Bräuche. Neue Zürcher Zeitung, 24. März 2016.
    Andere Länder, andere Bräuche: Ostern weltweit. Bilderstrecke auf nzz.ch, 26. März 2016.
  23. Zu Tisch in Russland. Auf YouTube, abgerufen am 30. März 2018.
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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ostern

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