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Die Bilder sind einfach spitze und stellen jede mögliche Situation dar. Ich nutze die Bilder für Präsentationen in der Schule und damit werden sie immer zum Hit vor meinen Klassenkameraden. Es lockert die Stimmung auf und man kann Ding oder Prozesse sehr gut und leicht verständlich darstellen.

ich damit immer Top Präsentationen hinbekomme und zum Star der Klasse werde. Selbst die Lehrer sind beeindruckt.

Sonja Frick

So many great choices of 3D people to add to my blog, designed for new teachers or teachers who are new to teaching science! Your images add fun and whimsy to my entries and I’ve received many compliments on your 3D people. Thanks for sharing!

Barbara Bannister

Hallo Peggy, Hallo Marco,
Danke für Eure super Bilder. Die Männchen sind prima und vor allem gibt es zu jedem Anlass eines! Verwende diese sehr gerne! Weiter so, freut mich sehr, Ihr seit super!

Michael Lüdemann

Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3DMännchen sind so liebenswert und passen einfach immer. Ich nutze sie gerne in Social Media um Beiträge interessanter zu machen oder einen Freund ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der 3DMan ist immer ein Hingucker und einzigartig. Bei Präsentationen überrascht er an den richtigen Stellen und hält die Stimmung oben. Ich danke für diese wundervolle Kreation und wünsche dem euch und dem 3DMan viel Erfolg.

Ich liebe 3 DMännchen so sehr, weil sie positiv, freundlich und zu jeder Situation passen

Kornelia Künzel

Hi Peggy and Marco, I really love the funny characters you create, they really create an impact in my presentations! thanks! Pete PS - I've bought you a coffee as a small gesture of thanks!

Pete Linforth

Die Bilder sind optimistisch und vielseitig einsetzbar. Sie bereichern jede Webseite, jeden Kurs oder jede Präsentation!

Ich liebe die Bilder weil sie so freundlich, lebenswert und aussagekräftig sind.

Martin S. Russig

Danke, Herr Lachmann! I LOVE Pixabay. Wonderful, high-quality images. I've tried to contribute pictures but, alas, my camera and my skills are not up to par. I have but one lonely picture that was accepted. Yet that is the reason Pixabay is worthy of praise - the standards are very high. I tell all my clients about Pixabay; it is my first photo resource.

Thank you for creating this community!

Heidi Wise

I love your images! Especially the 3D people. As a virtual assistant I am going to name them Victor and Vera, the Virtual Assistants. They really added to my presentation and I will use them again in the future.

I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too.

Happy travels and I wish you a lovely day!

Best wishes

Claire

Claire Jury

I really love your images!

As a dj/producer, I used your images to create some powerful cover art and social banners. I have shared the love on my social media pages so that my friends and acquaintances can see your work too. Happy travels and I wish you a lovely day!

My customers and my followers love the work I did thanks to your beautiful pictures. Best wishes Gianfranco

Gianfranco

Weil diese zu meine meinem Thema auf de Website super gut passen. Ich finde alle Bilder von euch sehr gelungen mit diesen Menschen.

Ich habe sie unter meiner Rubrik Tierbetreuung auf meiner Homepage integriert.

Sehr schön.

Kristin

quality and simplicity of graphics and they are refreshingly free. Important for small business or teachers

I will be using them in a course project I am currently completing

Dont know yet will let you know

Ann-Marie Docherty

Die Schreibstube Rede-Text-Biografie T.Köllner, sagt: Danke!
Auf den Punkt, ohne unnötigen Schnickschnack, grafisch griffig und feinkonturiert.

Danke für eure wunderbaren Bilder, die uns privat, unsere Web-Kunden und das Social Media immer wieder begeistern.
Ob im Namen der Freiheit oder auf der Homepage: Eure Grafiken sind immer ein feiner Akzent der Blicke zieht.

Vielen Dank für eure Grafiken!
Mit herzlichen Grüßen
Schreibstube Rede-Text-Biografie Tay Köllner

Tay Köllner

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern. Die Bilder haben eine Seele und Emotionen

Ja, ich liebe die 3 D Männchen, weil sie so lebendig sind und meinen webinaren einen Mehrwert liefern

nicola katharina dr. leffers

Looking for a way to unify my Catagory Pictures on my Website. With the different posies I can have a more jelling website instead of un-similar Pictures to represent Categories in my store.

Using them as Thumbnails and Icons for Website Store.

Let you Know when i get them up and hopefully start seeing more traffic, still have some issues to fix.

ChizBiz Company

Hallo Peggy and Marco, Vielen Dank for making life easier by creating fun images for hard to convey concepts.

Cheers, Cecilia

Cecilia Wandiga

Ich möchte die Bilder für meine Facebook Seite nutzen, für kleine Posts oder Tipps des Tages. Dafür sind sie ideal, witzig und bringen genau auf den Punkt was ich ausdrücken möchte mit dem jeweiligen Post. Vielen Dank für die tollen Bilder!

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil sie lustig sind und genau die Situation widerspiegeln können, die man beschreiben möchte.

Kerstin

Sie sind einfach putzig und attraktiv gestaltet. Ich benutze Sie hauptsächlich als Design fuer T-shirts.

Sie sich gut eignen zu jedem Anlass, und die Motive so herrlich gemacht sind.

Manuela Pulfer

Die 3Dmen sind vielfältig einsetzbar. Ich nutze Sie vor allem im Qualitätsmanagement (u.a. für Powerpoint-Präsentationen).

...weil sie durch ihre Gestaltung in die unterschiedlichsten (sowohl privat als auch geschäftliche) Präsentationen eingebaut werden können!

Uwe Jendrollik

Ich finde die Bilder einfach super, d.h. sie können perfekt z.B. in internen Schulungspräsentationen eingesetzt werden.

...sie so graziös wirken, die Messages super transportieren ohne aufdringlich zu wirken.

Raimund Matosic

Auf meinen Webseiten findet Ihr überall die kleinen weißen 3D Männchen! Und warum? Weil die einfach HAMMER sind!

Ich habe die kleinen weißen Menschen irgendwann letztes Jahr entdeckt und mich sofort in sie verliebt. Ich finde sie super sympathisch und das ist bis heute so geblieben. Die haben einfach alles: die sind mutig, frech, verwegen. Die sind immer gut drauf egal was passiert. Sie spiegeln einfach jede mögliche Situation und jede mögliche Emotion wieder und das obwohl sie kein Gesicht haben. Es ist einfach unglaublich.

Es sind meine persönlichen kleinen weißen Helden!

Video zum Testimonial!

Susanne Fritz

Hallo Peggy und Marco! Ich bin total begeistert von euren Bildern und im Zuge meines Studiums helfen mir vor allem die weißen Männchen unglaublich viel weiter. ICH STEH TOTAL AUF SIE! Danke, dass ihr so viele schöne Fotos und Bilder zur Verfügung stellt. Meine Präsentationen sehen damit viel schöner aus :) lg Sabine aus Wien

Sabine Angelo

Die Bilder sind qualitativ, sehr anschaulich und zudem extrem günstig. Außerdem finde ich die offene Lizenzform CC0 klasse.

In erster Linie werden die Bilder auf unseren Blogs eingesetzt.

Bisher gab es rundum nur positive Meinungen zu unseren Bildern.

Damian

Die Bilder sind sehr schön, schlicht und aussagefähig, Respekt!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für die Zukunft.

Johannes Sandkamp

Hallo, ich möchte mich bei Euch für die vielen tollen Bilder und vor allem für die "Männchen" bedanken!

Herbert Saurugg

Liebe Peggy, Lieber Marco, die 3D-Männchen sind einfach toll und geben vielen meiner Webseiten und Blogbeiträge den richtigen Pfiff, so dass sie auf den ersten Blick die Emotionen ansprechen.

Ich liebe die 3D-Männchen so sehr, weil ich durch ihre Vielgestaltigkeit eine einheitliche bildliche Optik erhalte, aber trotzdem viele verschiedene Dinge ausdrücken kann. Es ist schon faszinierend, wie sie ohne Gesicht die vielen verschiedenen Emotionen und Situationen ausdrücken können.

Gudrun Dara Müller

Liebe Peggy, lieber Marco.
Vielen, vielen Dank für die tollen Bilder.
Sie sind von Anfang an eine erfrischende Bereicherung für unser Portal.

Liebe Grüße Johanna

Johanna Fleischmann

Hey, Bilder sind m.E. die einfachste Form der Kommunikation. Mit Bildern ist es möglich viele Emotionen und Situationen zu transportieren als mit Sprache selbst. Ich fand es zum einen toll, dass ihr die Bilder mit den 3 D Männchen kostenlos zur Verfügung gestellt habt, zum anderen, da ich viel mit Powerpoint und Visio arbeite und auch sehr gerne kreativ bin, weiß ich wie schwer es ist Bilder in dieser Qualität, Form und Sprache zu entwicklen. Und das fand ich musste mit einem "Kaffee" belohnt werden ;-)

Sie sind einfach bezaubernd :-)

stathi

Hello Marco & Peggy
We are Olimpiadi Letterarie, and we really appreciate your little 3D men They are cute, funny and very versatile. We used them to make Olimpiadi lettararie’s FB page brighter and funnier. Olimpiadi Letterarie is a series of italian literary contests addressed to amateur writers. Recently we started a forum and your little 3Dmen keep us company. We thank you for the opportunity to use them freely.

Your lovely 3Ds are perfect to introduce every contest, to celebrate winners and to brighten every event. The image of the 3Dmen in the olympic circles seems to be made specifically for us. We thank you from the bottom of our hearts We credited your page in our forum (and FBpage too) but we wanted to express our gratitude personally . Thanks again Viola from Olimpiadi Letterarie

Viola from Olimpiadi Letterarie

The images are amazing, so varied. I use them in videos, presentations and websites. Thank You.

I love the 3d Man so much I have to see them in all kinds of poses.

Alan

Die Bilder werden in einem Blog-Beitrag zum Thema Teamwork verwendet. Falls Sie schauen mögen - Hier der Link:
http://www.berlinerteam.de/blog/

Vergnügte Grüße nach Dortmund

Kassandra Knebel

Vielen herzlichen Dank für die tollen Bilder, besonders die vielfältigen Figuren haben es mir angetan und diese werden bald sich zahlreich auf meiner Website tummeln.

Liebe Grüße

Bettina Kalandra

I really like the white man pictures, because they look cute and they speak to you even without the facial expression. I have used them in a personal reflection I had to write for my study, as a marker for the different items I had to reflect on.

he is cute!

Simone

Liebe Peggy, lieber Marco.
Danke für eure tollen Bilder. Die Männchen sind super.
Sie werden in meinen Webinaren besondere Beachtung bekommen. Weiter so.
Ihr seid Spitze!

Volker Pukrop

Thank you for the wonderful pictures! I love your style and use your images all the time!

Natasha Daniels

Eure Männchen habe ich mir gleich alle auf meiner Platte gespeichert und werde sie wohl als eine Art Maskottchen in unseren Flyern und EPaper Katalogen einsetzen wenn ich PDF endlich schön und gut erstellen kann. Genau das was ich gesucht habe und daher habe ich auch gerne gespendet auch wen ich sie wahrscheinlich erst in Monaten mal nutzen werde.

Ich liebe die 3D Männchen so sehr, weil sie einfach knuffig und aussagekräftig sind und in viele Lebenslagen / Produkte rein passe

Horst Engels

Ich finde diese Idee einfach toll und ich verwende sie nicht nur für die Webseite, sondern auch für unsere Ankünder-Plakate

Ich liebe diese 3D Männchen so sehr, weil sie einfach Aussagekräftig sind und wirklich toll gemacht.

Josef Hofmarcher

Ich finde für viele Gelegenheiten und Lebenssituationen genau die richtigen 3D Männchen. Ich benutze Sie für Präsentationen, Meditationen, Exerzitien im Alltag, Gemeindenachrichten

... weil sie ganz oft ohne Worte "den Nagel auf den Kopf treffen"

Annette Brautmeier

I downloaded the Buddist and temple pictures of Thailand, which it cues to the natural Thai traditional places and that pics were cleared and focused, can be improvising about esthetic history.

Thank you that you created and shared the countries' culture pictures, the saveral pictures can cue to social life and city life which we can touch their life feeling.

N/A

Sirikorn
3dman eu politics and economy

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Politik bezeichnet die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche Entscheidungen.[1] Sehr allgemein kann jegliche Einflussnahme, Gestaltung und Durchsetzung von Forderungen und Zielen in privaten oder öffentlichen Bereichen als Politik bezeichnet werden.[2] Zumeist bezieht sich der Begriff nicht auf das Private, sondern auf die Öffentlichkeit und das Gemeinwesen im Ganzen. Dann können das öffentliche Leben der Bürger, Handlungen und Bestrebungen zur Führung des Gemeinwesens nach innen und außen sowie Willensbildung und Entscheidungsfindung über Angelegenheiten des Gemeinwesens als Politik beschrieben werden.[3] Im engeren Sinne bezeichnet Politik die Strukturen (Polity), Prozesse (Politics) und Inhalte (Policy) zur Steuerung politischer Einheiten, zumeist Staaten, nach innen und ihrer Beziehungen zueinander.

In der Politikwissenschaft hat sich allgemein die Überzeugung durchgesetzt, dass Politik „die Gesamtheit aller Interaktionen definiert, die auf die autoritative (durch eine anerkannte Gewalt allgemein verbindliche) Verteilung von Werten (materiellen wie Geld oder nicht-materiellen wie Demokratie) abzielen“.[4]

Politisches Handeln kann durch folgenden Merksatz charakterisiert werden: „Soziales Handeln, das auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen ausgerichtet ist, die allgemein verbindlich sind und das Zusammenleben von Menschen regeln“.[5]

Wortherkunft

Der Ausdruck Politik wurde, mit Umwegen über das Lateinische (politica, politicus), nach altgriechisch Πολιτικά .mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}politiká gebildet. Dieses Wort bezeichnete in den Stadtstaaten des antiken Griechenlands alle diejenigen Tätigkeiten, Gegenstände und Fragestellungen, die das Gemeinwesen – und das hieß zu dieser Zeit: die Polis – betrafen. Entsprechend ist die wörtliche Übersetzung von politiká anzugeben als „Dinge, die die Stadt betreffen“ bzw. die „politischen Dinge“. In dieser Bedeutung ist „Politik“ vergleichbar mit dem römischen Begriff der res publica, aus dem der moderne Terminus der „Republik“ hervorgegangen ist. Eine begriffsgeschichtlich besonders prominente Verwendung fand das Wort als Titel eines Hauptwerks des antiken Philosophen Aristoteles, der Politik.

Politikbegriffe

Niccolò Machiavelli in einem Bildnis von Santi di Tito
Max Weber (1894)
Systemtheorie Luhmanns
Beispiele bekannter Politikdefinitionen
Kategorie Definition
Macht

„Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen“

Machiavelli, um 1515

„Die politische Wissenschaft … lässt sich als derjenige Spezialzweig der Sozialwissenschaften definieren, der sachlich-kritisch den Staat unter seinem Machtaspekt sowie alle sonstigen Machtphänomene unter Einbeziehung sonstiger Zielsetzungen insoweit untersucht, wie diese Machtphänomene mehr oder weniger unmittelbar mit dem Staat zusammenhängen.“

Ossip K. Flechtheim, 1958: S. 70

„Politik ist das Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung…“

Max Weber, 1919
Staat

„Politik ist die Lehre von den Staatszwecken und den besten Mitteln (Einrichtungen, Formen, Thätigkeiten) zu ihrer Verwirklichung.“

Brockhaus, 1903, Bd. 13: S. 236

„Politik ist der Komplex sozialer Prozesse, die speziell dazu dienen, das Akzept administrativer (Sach-) Entscheidungen zu gewährleisten. Politik soll verantworten, legitimieren und die erforderliche Machtbasis für die Durchsetzung der sachlichen Verwaltungsentscheidungen liefern.“

Führung

„Unter Politik verstehen wir den Begriff der Kunst, die Führung menschlicher Gruppen zu ordnen und zu vollziehen.“

„Politik ist die Führung von Gemeinwesen auf der Basis von Machtbesitz.“

Werner Wilkens, 1975
Hierarchie / Herrschaft

„Beziehungen der Überordnung und Unterordnung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen zu untersuchen (ist das Ziel der Politikwissenschaft).“

Georges Burdeau, 1964: S. 61
Ordnung

„Politik ist Kampf um die rechte Ordnung.“

Otto Suhr, 1950
Frieden

„Der Gegenstand und das Ziel der Politik ist der Friede … der Friede ist die politische Kategorie schlechthin.“

Dolf Sternberger, 1961: S. 18
Freiheit

„Politische Wissenschaft ist die Wissenschaft von der Freiheit.“

Franz Neumann, 1950
Demokratie

„Praktisch-kritische politische Wissenschaft zielt auf eine politische Theorie, die die Befunde der Gesellschaftskritik integriert. Im Begriff der Demokratie gewinnt sie einen Leitbegriff für die Analyse der politisch relevanten Herrschaftsstrukturen der Gesellschaft.“

Jörg Kammler, 1968: S. 20
Konsens

„Politik ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Vorbereitung und Herstellung gesamtgesellschaftlich verbindlicher und/oder am Gemeinwohl orientierter und der ganzen Gesellschaft zugute kommender Entscheidungen.“

Konflikt

„Politik (ist) gesellschaftliches Handeln, … welches darauf gerichtet ist, gesellschaftliche Konflikte über Werte verbindlich zu regeln.“

Gerhard Lehmbruch, 1968: S. 17

„Politik ist die autoritativ (von Regierenden, von Herrschenden) verfügte Verteilung von materiellen und immateriellen Werten in der Gesellschaft.“

David Easton, 1954/1964
Kampf

„Politik ist der Kampf um die Veränderung oder Bewahrung bestehender Verhältnisse.“

Klassenkampf

„Politik (ist) der alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdringende Kampf der Klassen und ihrer Parteien, der Staaten und der Weltsysteme um die Verwirklichung ihrer sozialökonomisch bedingten Interessen und Ziele.“

Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Soziologie 1969: S. 340

Die kontroversen Politikbegriffe und -definitionen können in drei Dimensionen sortiert werden, ohne dass diese sich untereinander ausschlössen.

Regierungszentriert versus emanzipatorisch

Zu den regierungszentrierten oder gouvernementalen Politikbegriffen gehören die Konzepte Macht, Herrschaft und Führung. Im 19. Jahrhundert galt der Staat und seine Macht (Gewaltmonopol) als das Hauptwesen der Politik. Alle Machtphänomene wurden versucht dem Staat zuzuordnen. In den internationalen Beziehungen ist Macht bis heute einer der Grundpfeiler der Theoriebildung (vgl. zum Beispiel Politischer Neorealismus). Kurt Sontheimer (1962) weist auf die Gefahr hin, dass Politikwissenschaft bei diesem Politikverständnis leicht zum Handlanger der Macht und der Mächtigen werden kann.

Emanzipatorische Politikauffassungen konzentrieren sich dagegen auf Machtbeschränkungen durch Partizipation, Gleichheit und Demokratisierung als Gegengewicht zu einer ordnenden Macht. Dazu gehört auch die kritische Analyse der vorherrschenden Herrschaftsstrukturen und Gesellschaftskritik.

Normativ versus deskriptiv

Zu den normativen Politikbegriffen lassen sich die Konzepte rechte Ordnung, Frieden, Freiheit und Demokratie zählen und insbesondere auch alle emanzipatorischen Politikdefinitionen. Dabei geht es nicht um die reine Beschreibung politischer Phänomene, sondern es wird ein wertender Soll- oder Zielwert als Hauptkategorie eingesetzt. Das Konzept Freiheit kann zum Beispiel als ein Gegenbegriff zum Konzept Macht oder Herrschaft verstanden werden. Meist werden harmonische Gemeinwohlvorstellungen angeboten, die sich nur schwer mit den heutigen pluralistischen Gesellschaftsbedingungen vereinbaren lassen. Ein spezielles Problem der Kategorie ‚Frieden‘ ist, dass sie nicht bloß die Abwesenheit von Gewalt, sondern auch den Abbau von Ungleichheiten meinen kann.

Die rein deskriptiven, also beschreibenden, Politikvorstellungen lehnen Sollwerte als Wesen der Politik ab. Zu ihnen zählen die in der Einleitung gegebene Politikdefinition, diejenige von Lehmbruch und die von David Easton (authoritative allocation of values; Systemtheorie David Eastons). Ebenso wie die regierungszentrierten, Macht betonenden Politikbegriffe stehen diese in Gefahr, den Status quo zu stabilisieren und den gerade Herrschenden zu nutzen.

Konfliktorientiert versus konsensbezogen

Konfliktorientierte Politikbegriffe gehen von der Existenz von Konflikten als unabänderlichen und notwendigen Erscheinungen des politisch-sozialen Lebens aus. Diese Konflikte müssten durch die politischen Prozesse geregelt werden. Die Voraussetzung für die Verwendung der Kategorie Konflikt ist, dass eine hinreichend flexible und stabile Gesellschaftsstruktur vorhanden ist, die die friedliche Konfliktaustragung zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen mit ihren divergierenden Interessen ermöglicht. Zu den konfliktorientierten Politikbegriffen gehören neben dem deskriptiven systemtheoretischen Politikverständnis auch die Konflikttheorien von Ralf Dahrendorf und Lewis Coser, die Konflikte als die Triebkräfte jedes sozialen Wandels begreifen. Auch der marxistische Politikbegriff fußt auf Konflikt als Grundkategorie, nämlich dem Kampf der Klassen und ihrer Parteien um die Durchsetzung ihrer primär sozialökonomisch bedingten Interessen.

Im Gegensatz dazu ist bei konsensbezogenen Politikbegriffen das gesellschaftliche Gemeinwohl nur durch Konsens herstellbar. Zu diesen Politikbegriffen zählt neben dem klassischen emanzipatorischen Politikverständnis Jean-Jacques Rousseaus auch der Politikbegriff von Thomas Meyer.

Mehrdimensionaler Politikbegriff der jüngeren politikwissenschaftlichen Diskussion

Dimensionen der Politik
 
 
 
 
Politik
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Polity
Strukturen
 
Politics
Prozesse
 
Policy
Inhalte

Auch ohne Entscheidung über die Hauptkategorie von Politik kann man drei Dimensionen unterscheiden, die uns eine begriffliche Klärung und Unterscheidung der komplexen Wirklichkeit der in verschiedener Gestalt auftretenden Politik ermöglichen. Dafür haben sich im deutschsprachigen Raum die englischen Bezeichnungen Policy, Politics und Polity eingebürgert.[6]

Policy: normative, inhaltliche Dimension

Unterschiedliche normative Vorstellungen (wie etwas sein sollte) über den Inhalt, also Aufgaben und Ziele, von Politik, führen aufgrund begrenzter Mittel (Ressourcenknappheit) dazu, dass nicht alle Wünsche befriedigt werden können. Es kommt zu Interessenkonflikten innerhalb der unterschiedlichsten Politikbereiche, wie Sicherheitspolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik und viele weiteren. Diese Konflikte müssen im Sinne der Stabilität des politischen Systems durch Kompromisse und folgende allgemeinverbindliche Entscheidungen vermittelt werden.

Policy steht also für die inhaltliche Dimension der Politik. Bezüglich der Politik einer Partei oder Regierung umfasst der Begriff, was diese zu tun beabsichtigt bzw. auch tut. Dazu gehören neben den von einer Regierung vergebenen und bewilligten materiellen Gütern auch immaterielle Aspekte. Da aber die allermeisten Maßnahmen der Politik eine materiell-ökonomische Seite besitzen, können die öffentlichen Haushalte oder die eingebrachten Haushaltsentwürfe einen Eindruck geben welche policy ein Land bzw. eine Regierung umsetzt.

Wenn im Alltag von „guter“ und „schlechter Politik“ gesprochen wird, dann ist damit in der Regel die policy der Regierung gemeint. Insofern als die Bevölkerung damit beurteilt, was bei einer bestimmten Politik für wen dabei herauskommt, ist dies die Sicht der von politischen Entscheidungen Betroffenen. Die Beurteilungskriterien sind dabei in den pluralistischen Gesellschaften allerdings in der Regel sehr verschieden, abhängig von den jeweiligen Wert- und Gerechtigkeitsvorstellungen, abhängig davon, mit welchen gesellschaftlichen Gebilden (einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe oder Klasse, der Nation oder einem über die Landesgrenzen hinausreichenden gesellschaftlichen Kollektiv) sich identifiziert wird.

Da es in der policy stets um gesellschaftliche Inhalte, Werte und Interessen geht, geht es nie nur um die Antwort auf die Frage nach der besten Politik. Vielmehr stehen auch die am politischen Entscheidungsprozessen Beteiligten und die Konsequenzen der Entscheidung für den Einzelnen im Fokus der Analyse. Folglich ist ebenfalls die Frage nach den Begünstigten und den Belasteten relevant.

Kategorien: Politisches Problem; Programme, Ziele, Lösungen; Ergebnisse der Politik; Bewertung der Politik

Bereiche von Politik

nach der räumlichen Abgrenzung: Mikropolitik, Kommunalpolitik, Metropolenpolitik, Landespolitik, Bundespolitik, Europapolitik, Weltpolitik

nach Sachgebieten: Arbeitsmarktpolitik, Außenpolitik, internationale Kulturbeziehungen, Baupolitik, Behindertenpolitik, Bildungspolitik, Drogenpolitik, Energiepolitik, Entwicklungspolitik, Familienpolitik, Finanzpolitik, Forschungspolitik, Frauenpolitik, Gleichstellungspolitik, Gesundheitspolitik, Innenpolitik, Internationale Politik, Jugendpolitik, Landwirtschaftspolitik, Kulturpolitik, Lohnpolitik, Medienpolitik, Minderheitenpolitik, Rechtspolitik, Schulpolitik, Sozialpolitik, Sportpolitik, Sprachpolitik, Steuerpolitik, Technologiepolitik, Umweltpolitik, Verbraucherschutzpolitik, Verkehrspolitik, Verteidigungspolitik, Wirtschaftspolitik, Wissenschaftspolitik

Politics: prozessuale Dimension

Die ablaufenden politischen Willensbildungs- und Interessenvermittlungsprozesse prägen die möglichen Ergebnisse der policy maßgeblich. Besonders Macht und ihre Durchsetzung im Rahmen der formellen und informellen Regeln bestimmen diese politics-Prozesse (Regierungskunst im weitesten Sinne) zusätzlich. In liberal-demokratischen Systemen (moderne Demokratie, mit Rechtsstaat und Marktwirtschaft) wird die Akzeptanz der Kompromissbildung dadurch erhöht, dass frühzeitig neben den Parteien auch gesellschaftliche Interessengruppen (Lobbyverbände wie Gewerkschaften und Unternehmensverbände) und Einzelpersonen in den Prozess der Entscheidungsfindung eingebunden werden.

Bei der Entwicklung und Beeinflussung der policy zeigt sich die Politik von ihrer konflikthaften Seite, dem Kampf um Macht und Einfluss der verschiedenen Gruppen und Personen. Damit inhaltliche Handlungsprogramme umgesetzt werden können, bedarf es neben der Erringung, dem Erhalt und dem Ausbau von Machtpositionen, auch der geschickten Auswahl des politischen Führungspersonals, der Formulierung der Wünsche und Interessen der gesellschaftlichen Gruppen, der Abstimmung mit anderen Forderungen und Interessen, um so ein umfassendes Handlungsprogramm anbieten zu können und wählbar zu sein. Dies erfordert die ständige Berücksichtigung anderer Menschen (Wähler, Parteikollegen usw.), deren mögliche Reaktionen bei der Erstellung und Durchführung der policy von vornherein mit einkalkuliert, antizipiert, werden müssen. Gerade in demokratischen Systemen geht es also auch immer um das Sammeln von Zustimmung und Einwilligung zu den Handlungsprogrammen.

Für die Politiker selbst ist aber daher auch der Aspekt des Kampfes um Entscheidungsbefugnis, welches mehr umfasst als die Erlangung der staatlichen Machtpositionen, entscheidend. Denn im Gegensatz zu typischen Verwaltungsbeamten, deren Kompetenzbereich klar über das Amt geregelt ist, muss sich der Politiker diesen Bereich erst erarbeiten und dann behaupten. Daher ist es für ihn zu wenig, nur die rein sachlichen Gesichtspunkte bei seiner Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Die Aspekte des Machterwerbs und des Machterhalts sind gerade in demokratischen, eben responsiven, Systemen besonders wichtig; insofern ist gerade die Demokratie eine hochpolitische Regierungsform.

Politics spielt aber auch in autoritären Systemen eine Rolle, in denen die Führer weniger Rücksicht auf die Bevölkerung nehmen müssen. Solange die Handelnden unter einem gewissen Zwang zur Rücksichtnahme auf andere Akteure stehen und versuchen müssen, Zustimmungsbereitschaft zu erzeugen, mit welchen Mitteln auch immer, kann von politics gesprochen werden. Auf welche Art die Zustimmung geschaffen wird (Interessenberücksichtigung, Kompromiss, Überzeugung, Zwang usw.) kann dann durchaus für eine Beurteilung von Politik als „gut“ oder „schlecht“ dienen. „Unter einem ‚klugen und geschickten Politiker’ verstehen wir offensichtlich nicht einfach einen ‚guten Fachmann‘, der viel von der Sache versteht – wenn er auch das tut, umso besser –, sondern eine Person, die die Fähigkeit hat, Menschen dazu zu bringen, bestimmten Handlungsprogrammen zuzustimmen und Folge zu leisten.“[7]

Dabei kann zwischen policy und politics nicht immer streng getrennt werden. Es gibt nicht erst ein inhaltliches Programm und dann das Bemühen um Zustimmung zu diesem. Die politische Gruppenbildung (Interessenkoalitionen) findet in Wechselwirkung mit der Programmentwicklung statt. So wird eine die Regierungsmacht anstrebende politische Partei, die gewisse gesellschaftliche Reformen beabsichtigt (oder verhindern möchte), in der Regel auch weitere Programmpunkte vertreten, die ihr zwar weniger wichtig sind, aber für die Chance auf Gewinn der Regierungsmehrheit als notwendig erachtet werden. Dies ist von der „Regierungskunst“ nicht zu trennen. Die gedankliche Unterscheidung von policy und politics rechtfertigt sich dadurch, dass es uns erlaubt, „Ordnung in unser Nachdenken über das Politische zu bringen.“[8]

Kategorien: politische Akteure, Beteiligte und Betroffene; Partizipation; Konflikte; Kampf um Machtanteile und um Entscheidungsbefugnis; Interessenvermittlung, -artikulation, -auswahl, -bündelung, -durchsetzung; Legitimationsbeschaffung durch Verhandlungen, Kompromisssuche, Konsensfindung

Polity: formale, institutionelle Dimension

Die Verfassung, die geltende Rechtsordnung und Traditionen bestimmen die in einem politischen System vorhandenen Institutionen wie zum Beispiel Parlamente und Schulen. Dadurch wird die Art und Weise der politischen Willensbildung geprägt und der Handlungsspielraum der anderen Dimensionen beeinflusst. Politik im Sinne von policy und politics vollzieht sich stets innerhalb dieses Handlungsrahmens. Dieser ist nicht unveränderbar, aber doch so stabil, dass er nicht beliebig und jederzeit zur Disposition steht.

Parlament: der Deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude in Berlin

In (modernen) Staaten drückt sich dieser zunächst einmal durch die Verfassung aus, welche hier allgemein als grundlegende Organisationsform, die das Verhältnis der Staatsorgane untereinander regelt, verstanden wird, und nicht die schon inhaltlich bestimmte Vorstellung des „Verfassungsstaats“ meint, welcher schon mit konkreten Ordnungsvorstellungen wie Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Garantie von Freiheits- und Bürgerrechten verbunden ist. Ferner geht die polity als Organisationsform auch über den Inhalt der geschriebenen Verfassung im engeren Sinn hinaus und umfasst auch weitere grundlegende Gesetze wie beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland das Bundeswahlgesetz oder die Bestimmungen, die das Verhältnis von Parlament und Regierung, Regierung und Verwaltung, Bund und Ländern regeln.

Zur polity gehören auch die Grenzen, die dem politischen Handeln gesetzt sind (beispielsweise durch die Bürgerrechte, die Bürgerdefinition oder die Staatsgrenzen). Eine solche staatliche „Verfassung“ beruht also auch auf einer Einheit (Volk oder Bürgerbevölkerung), die durch diese „verfasst“ wird. Somit gehört zur polity auch der Aspekt der Abgrenzung.

Neben die offiziellen, geschriebenen Regelwerke (Verfassung, Gesetze) tritt auch die jeweilige Politische Kultur eines Landes; man sprach auch schon von einer „doppelten politischen Verfassung“. So kann die geschriebene Verfassung eine parlamentarische Demokratie vorsehen, aber das Desinteresse der Bevölkerung oder der Missbrauch durch die Regierenden die tatsächliche Verfasstheit des Staates als autoritär begründen. Gerade die nach 1945 versuchte, allzu einfache Übertragung von westlichen Verfassungsvorstellungen auf Länder der Dritten Welt hat dies durch ihr teilweises grandioses Scheitern gezeigt. Rechtliche Regelungen und politische Institutionen allein, egal wie ausgeklügelt das politische Institutionensystem auch sein mag, genügen nicht zur Stabilisierung eines politischen Systems und zur Erklärung der tatsächlichen Funktionsweise. Gesellschaftliche Normen und Sitten, zum Beispiel den politischen Gegner nicht unter die Gürtellinie zu schlagen, sind meist wichtiger für das Fortbestehen guter politischer Umgangsformen und damit für die Stabilität des politischen Systems als die Möglichkeiten, gegen politische Verleumdungen gerichtlich, also im Rahmen der geschriebenen Verfassung, vorgehen zu können. Zur politischen Kultur einer Gesellschaft gehören die typischen politischen Orientierungs- und Verhaltensmuster der Menschen.

Kategorien: Internationale Abkommen und Regelungen; Grundgesetz; Zentrale Verfassungsprinzipien; politische Institutionen; Gesetze und Rechtsnormen; Politische Kultur

Zivilitätstheoretische Diskussion des mehrdimensionalen Politikbegriffs

Nach der Theorie der zivilen Moderne von Volker von Prittwitz zeichnen sich zivile Ordnungen durch mehrdimensionale Koordination aus. Dabei werden freund/feind-, macht- und interessenlogische Interaktionsformen durch gemeinsam anerkannte Regeln aller Beteiligten gebunden (Bound Governance). Nur in solchen Ordnungen besteht eine unabhängige Polity-Dimension, und nur in deren Schutz, so im Schutz der Menschenrechte, können Sachpolitiken (Policies) frei entwickelt und diskutiert werden. Damit korrespondiert die Policy/Politics/Polity-Trias, die sich seit den 1980er Jahren in der Politikwissenschaft hochentwickelter Industrieländer ausbreitet, mit der Entwicklung der zivilen Moderne.[9]

In vormodernen Gesellschaften und in Ländern unziviler (lediglich technischer) Moderne dominieren dagegen eindimensionale Politikformen, in denen die Herrschenden auch in geltende Verfahren, geltendes Verfassungs- und Gesetzesrecht sowie in Verläufe sachpolitischer Diskussion durchgreifen können. Polity und Policies bilden hier also keine unabhängigen Politikdimensionen, sondern reflektieren lediglich aktuelle Macht- und Interessenkonstellationen. Vollständig verloren geht mehrdimensionale Politik, wenn die Freund/Feind-Logik zwingend herrscht; denn die Logik des Kriegs widerspricht prinzipiell einem Politikmodell, in dem alle Beteiligte bei gemeinsam anerkannten Regeln zu gemeinsam anerkannten Beschlüssen kommen.[10]

Da auch ein entfaltetes mehrdimensionales System politischer Willensbildung und Entscheidungen wieder untergehen kann, ist politische Zivilität nie völlig sichergestellt. Vielmehr findet – häufig latent – ein ständiger Kampf um die zivile Moderne statt. Dies gilt für innenpolitische Konflikte, etwa zwischen demokratischer Öffentlichkeit, Populismus, Fundamentalismus und Extremismus; es gilt für Konflikte um Staatsgründung und staatliche Separation (Separationskrieg versus einvernehmliche Differenzierung), und es gilt für das Spannungsfeld zwischen dem UN-Konzept Herrschaft des Rechts (auf Grundlage der Menschenrechte) und dem Streben nach absoluter Macht, unilateralen Interessenstrategien und Freund/Feind-Mustern zwischen Kulturen wie Staaten.[11]

Abgrenzung von Politisch und Sozial – Politik im engeren und weiteren Sinn

Politische Fragen tauchen zwar meist im Zusammenhang mit Sachfragen auf, aber sie können nicht von Fachleuten rein wissenschaftlich, technokratisch entschieden werden. Zur Beantwortung sind immer normative Grundentscheidungen und Abwägungen von prinzipiell gleichberechtigten Ansprüchen nötig, bei denen es kein Richtig oder Falsch im Sinne absoluter Wahrheit gibt. Bei politischen Fragen geht es immer auch um Fragen des menschlichen Zusammenlebens. Daher spielen bei der Beantwortung neben subjektiven Meinungen und Überzeugungen über unsere Interessen und Rechte auch der Wille, diese durchzusetzen, eine Rolle. Als der beste Agent unserer eigenen Interessen sieht die liberale Demokratietheorie dabei uns selbst an, daher die Notwendigkeit von Grundrechten der politischen Mitwirkung. Politische Fragen sind also normative Fragen, die nicht wissenschaftlich entscheidbar sind (siehe Politische Theorie und Wissenschaftstheorie).

Doch nicht alle zwischenmenschlichen Probleme sind auch politische Probleme. Als menschliches Handeln definiert man allgemein ein Verhalten, mit dem der Handelnde einen subjektiven Sinn verbindet, und soziales Handeln als Handeln, dessen gemeinter Sinn auf das Verhalten anderer bezogen ist (Max Weber). Dazu benötigen Menschen Empathie, die Fähigkeit, sich in den Interaktionspartner hineinzuversetzen und die Situation „mit seinen Augen“ zu sehen.

Dieses Soziale wird nun politisch, sobald das Zusammenleben der Menschen als solches zum Problem wird (konfliktorientierter Politikbegriff). In allen sozialen Beziehungen (Freundeskreis, Kollegen etc.) kann ein spezifisches Vorgehen nötig werden, um Konflikte zu regeln. Alle Anstrengungen, die zu einer Vermittlung und Regelung führen (sollen), kann man als Politik im weiteren Sinne bezeichnen. Diese Art Politik ist aber nicht der eigentliche Zweck dieser informellen Gruppen und sozialen Organisationen (zum Beispiel Sportverein).

Erst auf der Ebene der nicht mehr auf persönlicher Bekanntschaft aufbauenden, anonymen Gesellschaft wird Politik auch zum eigentlichen Zweck, weil das Zusammenleben der vielen sozialen Gruppen, Interessen und Weltanschauungen stets konfliktanfällig ist und der Regelung bedarf. Alles soziale Handeln, das gesamtgesellschaftlich verbindliche Regelungen bezweckt, wird als Politik im engeren Sinne bezeichnet.

Kurze Entwicklungsgeschichte wichtiger politischer Konzeptionen

siehe auch: Politische Ideengeschichte und Staatstheorie

Altertum

Früh befassten sich Gelehrte damit, wie Politik auszusehen hat; dabei standen die Fragen „Was ist eine gute und gerechte Staatsordnung?“ und „Wie erlangt man wirklich Macht im Staat?“ im Mittelpunkt der Diskussion. Schon im Altertum verglich beispielsweise Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) alle ihm bekannten Verfassungen (Politische Systeme) und entwickelte eine auch heute viel zitierte Typologie in seinem Werk Politik. Neben der Anzahl der an der Macht Beteiligten (einer, wenige, alle) unterschied er zwischen einer guten gemeinnützigen Ordnung (Monarchie, Aristokratie, Politie) und einer schlechten eigennützigen Staatsordnung (Tyrannis, Oligarchie, Demokratie). Erste geschriebene Gesetze belegen, dass Politik sich nicht nur mit den Herrschenden, sondern auch früh schon mit sozialen Regeln befasste, die bis heute überliefert wurden. Der Codex Hammurapi (Babylon, etwa 1700 v. Chr.) oder das Zwölftafelgesetz (Rom, etwa 450 v. Chr.) sind Beispiele verbindlicher Regeln, die sicher als Ergebnis von Politik gewertet werden können. Befasst man sich mit den Politikern der Römischen Republik und dem Römischen Kaiserreich, erkennt man viele Elemente damaliger Politik auch heute noch. Es wurde mit Kreide Wahlwerbung an die Hauswände geschrieben (etwa in Pompeji). Es gab einen komplexen Regierungsapparat und hitzige Rivalität zwischen den Amtsträgern. Korruption war ein Thema der Gesetzgebung und römischer Gerichtsverhandlungen. Briefe Ciceros an einen Verwandten belegen, wie gezielt die Wahl in ein Staatsamt auch taktisch vorbereitet wurde.

Mittelalter

Mit dem Verfall des Römischen Reiches verlor Politik in Europa wieder an Komplexität, die Gemeinwesen wurden wieder überschaubarer und Konflikte kleinräumiger. In der Zeit der Völkerwanderung und des frühen Mittelalters war Politik mehr kriegerische Machtpolitik und weniger durch Institutionen und allgemein akzeptierte Regeln geprägt. Je stärker der Fernhandel, Geld und Städte wieder an Bedeutung gewannen, desto mehr wurden wieder feste Machtzentren gebraucht und desto wichtiger wurden Institutionen. Beispielsweise bildete sich die Hanse als Interessen- und Machtverbund einflussreicher sich selbst regierender Städte. Wichtiges relativ konstantes Machtzentrum war die katholische Kirche. Aus sozialen Gemeinschaften, die bestimmten Führern die Treue schworen (Personenverband), wurden langsam Erbmonarchien mit festen Grenzen.

Neuzeit

In Frankreich entwickelte sich der Urtypus des absolutistischen Herrschers, in England entstand die an Recht und Gesetz gebundene konstitutionelle Monarchie. Dort waren bald auch die wohlhabenden Bürger offiziell an der Politik beteiligt. Mit der Zeit wurde dann das Zensuswahlrecht auf größere Teile der Bevölkerung ausgeweitet. In der Zeit der Aufklärung erdachten Gelehrte neue Modelle der Staatskunst. Statt Niccolò Machiavellis Modell der absoluten Macht, das er in seinem Buch Der Fürst (Il Principe) darstellte, definierte John Locke das Modell der Gewaltenteilung. Die Bürgerlichen Freiheiten wurden von verschiedenen politischen Philosophen gefordert. Mit Thomas Jeffersons Menschenrechtserklärung und der US-amerikanischen Verfassung begann die Zeit der modernen Verfassungsstaaten. Die Französische Revolution und die Feldzüge Napoleons wälzten Europa um. Mit dem Code civil in Frankreich wurde das erste Gesetzbuch auf Basis der Menschenrechte eingeführt. Überall fielen allmählich die Standesschranken. Politik wurde zu einer Angelegenheit des ganzen Volkes. Es entstanden Parteien, die zuerst von außen eine Opposition organisierten, um später selbst die Regierung zu stellen. Einige Parteien wie die SPD oder später die Grünen entstanden aus sozialen Bewegungen wie der Arbeiterbewegung oder der Anti-Atom- und Friedensbewegung, andere formierten sich vor einem religiösen Hintergrund (Zentrum).

Im 20. Jahrhundert kam es schließlich zur Herausbildung internationaler Organisationen mit zunehmendem Einfluss auf die Politik. Der erste Versuch, im sogenannten Völkerbund eine Völkergemeinschaft zu bilden, scheiterte mit dem Zweiten Weltkrieg. Heute existiert neben den Vereinten Nationen eine Vielzahl weiterer internationaler Organisationen. Eine Besonderheit stellt die Europäische Union dar, die ein höheres Integrationsniveau als eine klassische internationale Organisation aufweist, aber trotzdem kein föderaler Staat ist.

Siehe auch

 Portal: Politik – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Politik
 Portal: Politiker – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Politiker
 Portal: Politikwissenschaft – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Politikwissenschaft

Literatur

Weblinks

 Commons: Politik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Portal:Politik – in den Nachrichten
WiktionaryWiktionary: Politik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Politik – Zitate

Anmerkungen

  1. Dieter Fuchs/Edeltraud Roller: Politik. In: Dieter Fuchs/Edeltraud Roller (Hrsg.): Lexikon Politik. Hundert Grundbegriffe. Reclam, Stuttgart 2009, S. 205–209.
  2. Politik. In: Klaus Schubert/Martina Klein: Das Politiklexikon. 5., aktualisierte Auflage, Dietz, Bonn 2011. Zuletzt abgerufen am 6. Februar 2015.
  3. Vgl. Manfred G. Schmidt: Politik. In: ders.: Wörterbuch zur Politik (= Kröners Taschenausgabe. Band 404). 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2004, ISBN 3-520-40402-8, S. 538 f.
  4. Frank Schimmelfennig: Internationale Politik. Verlag Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG, Paderborn 2010, S. 19–21.
  5. Thomas Bernauer et al.: Einführung in die Politikwissenschaft. Studienkurs Politikwissenschaft. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009, S. 32.
  6. vgl. Karl Rohe 1994: S. 61 ff., dem dieses Kapitel folgt.
  7. Karl Rohe 1994: S. 64.
  8. Karl Rohe 1994: S. 65.
  9. Volker von Prittwitz (Hrsg.): Gleich und frei nach gemeinsam anerkannten Regeln. Bound Governance - Theorie der zivilen Moderne, ISBN 978-3-96110-176-4 (Online) / Dezember 2018; Freie Universität Berlin Universitätsbibliothek: https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/23258.2, S. 10–19 und 258/259.
  10. Volker von Prittwitz (Hrsg.): Gleich und frei nach gemeinsam anerkannten Regeln. Bound Governance - Theorie der zivilen Moderne, ISBN 978-3-96110-176-4 (Online) / Dezember 2018; Berlin: Freie Universität Berlin Universitätsbibliothek https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/23258.2, S. 10–19; 258/259.
  11. Volker von Prittwitz (Hrsg.): Gleich und frei nach gemeinsam anerkannten Regeln. Bound Governance - Theorie der zivilen Moderne, Freie Universität Berlin, Universitätsbibliothek: ISBN 978-3-96110-176-4 (Online) / Dezember 2018: https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/23258.2; S. 20–28; 68–87; 88–94
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Politik

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